architektur berlin 2026

Was passiert auf dem Nordast der U6? Dammsanierung, Brückenersatzneubau und Sanierung der Bahnhofsbauwerke Projekt-Partner  IFAB Ingenieure für angewandte Brandschutzforschung, Berlin  Ingenieurbüro Rosenberg, Hennigsdorf  Montec GmbH, Sülzetal  Otto-Rüdiger Schulze Holz- und Baustoffrecycling GmbH & Co. KG, Löwenberger Land  Schilling Rohr- und Kanalreinigung GmbH, Berlin  UNIVERSAL Gerüstbau GmbH, Berlin Da der Streckenabschnitt samt seiner Bauwerke unter Denkmalschutz steht, erfolgt der Wiederaufbau denkmalgerecht. Insgesamt werden circa 3.000 m Dammstrecke, 6.500 m Gleis, fünf Bahnhöfe, acht Weichen, acht Brückenbauwerke und eine Vielzahl von Stromversorgungs-, Kommunikations- und Zugsicherungsanlagen auf dem Streckenabschnitt zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Alt-Tegel erneuert. Die Bahnhöfe Borsigwerke und Holzhauser Straße erhalten dabei zudem Aufzugsanlagen für den barrierefreien Zugang. Der Projektverlauf wurde durch geänderte regulatorische Rahmenbedingungen, sowie unerwartete Schäden im Bestand beeinflusst, was AnpassunBerliner Verkehrsbetriebe (BVG) Der älteste Abschnitt der Linie U6 wurde im Jahr 1923 als erste Großprofillinie eröffnet, damals als Linie C. Heute verbindet sie auf rund 20 km Länge und mit 29 Bahnhöfen die Ortsteile Tegel und Mariendorf miteinander. 1956 –1958 wurde der Abschnitt zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Tegel als erste Neubaulinie nach dem Krieg in Betrieb genommen. Mittlerweile ist der nördliche Streckenabschnitt in die Jahre gekommen. Tagtäglich fahren hier im 5-Minuten-Takt die U-Bahnen im Streckenabschnitt zwischen Alt-Mariendorf und Alt-Tegel – das geht an die Substanz der Gleise und des Bahnkörpers. Daher findet seit November 2022 eine Grunderneuerung des nördlichen Streckenabschnittes der U6 zwischen den U-Bahnhöfen Alt-Tegel und Kurt-Schumacher-Platz statt. Foto: © Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Foto: © Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) 46

RkJQdWJsaXNoZXIy MjUzMzQ=