architektur südtirol 2025/26

Architektonischer Rahmen für das Bergerlebnis Ein Projekt von Peter Pichler Architecture Zahlen – Daten – Fakten Stationsgebäude Ponte di Legno, Brescia Bauherr: S.I.T. – Società Impianti Turistici Architektur: Peter Pichler Architecture geplante Fertigstellung: 2027 Das Projekt ersetzt zwei bestehende Skilifte durch eine durchgehende Seilbahn und schafft so eine direkte vertikale Verbindung vom Talboden zum Berg. Während die Besucher aufsteigen, offenbart sich ihnen durch den Rahmen der Gondel eine Abfolge von Landschaftsbildern, wobei die Gondel technisch als Transportmittel und visuell als Rahmen für die Landschaft fungiert. Als Vermittlung zwischen Betrachter und Umgebung ist auch die Struktur des neuen Bergstationsgebäudes konzipiert. Unter sorgfältiger Berücksichtigung des Kontexts reagiert jede Station auf ihre spezifische Umgebung und passt sich den bestehenden Gebäuden und der Topografie an. Auf dem Gipfel wird die Almhütte zum zentralen architektonischen Element: ein Ort der Ankunft, der Zuflucht und der Zusammenkunft, der die Verbindung zwischen Höhe, Landschaft und menschlicher Präsenz verstärkt. Das Projekt versteht Infrastruktur nicht als isoliertes Objekt, sondern als Bestandteil der Landschaft. Dachgeometrie, Materialisierung und die strukturelle Klarheit der Architektur sind der regionalen alpinen Typologie entlehnt und werden neu interpretiert. Präzision, Leichtigkeit und Materialehrlichkeit bilden eine Konstante. Für die hochalpine Landschaft des Skigebiets Ponte di Legno im Nationalpark Stilfser Joch entwarf das Büro Peter Pichler Architecture ein neues Stationsgebäude und eine Almhütte entlang der Achse Valbione–Corno d'Aola–Angelo. Die Bergstation liegt auf rund 2.200 Metern. Visualisierung: © Peter Pichler Architecture Visualisierung: © Peter Pichler Architecture Visualisierung: © Peter Pichler Architecture Projekte

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