architektur berlin 2026

Zahlen – Daten – Fakten Bauherr: Technische Universität Berlin Architektur: sehw architektur GmbH, Berlin Generalübernehmer: GOLDBECK Nordost GmbH Niederlassung Bestands- und Schulgebäude Berlin- Brandenburg, Schönefeld Bruttogeschossfläche: ca. 2.341 m² Fertigstellung: 2027 Laborgebäude für Chemical Invention Factory Berlin Das chemiespezifische Vorgründungszentrum, das den Transfer von Forschungsergebnissen in nutzbringende Anwendungen für Umwelt und Wirtschaft ermöglicht, wird auf dem Campus Charlottenburg der TU Berlin errichtet und Büros, Labore und analytische Geräte beherbergen. In der Nähe des Ernst-Reuter-Platzes entsteht ein fünfgeschossiges Laborgebäude mit Kellergeschoss und Außenanlagen. Die Chemical Invention Factory bildet innerhalb des TU Campus einen weiteren Baustein, der durch seine architektonische Gestalt und Präsenz für zeitgemäße und nachhaltige Forschung steht. Der Kubus erhält eine halbtransparente Fassade, in Form einer vorgehängten Kunststoffgewebemembran. Die Membran verbirgt dabei die innere Struktur des Gebäudes und kreiert ein Wechselspiel zwischen Innen und Außen. Mittels rückverankerter Stahlkonstruktion wird die Membran über die Attika-Oberkante hinausgeführt und umhüllt die Technikebene auf dem Dach. Der Neubau gliedert sich in Erdgeschosszone, Laboretagen, Technikgeschoss und Kellergeschoss. Die Laboreinheiten, die vom ersten bis zum dritten Obergeschoss angeordnet sind, bestehen je aus vier Laboreinheiten pro Geschoss. Wechselnde Gründerteams können die Einheiten nutzen. Ein Team aus jeweils zwei bis vier Personen teilen sich ein Labor, einen Analyseraum und einen Büroraum. Ein Messraum und Kommunikationszonen ergänzen pro Geschoss das Angebot für alle Teams. Die Idee hinter dem Angebot ist die Bereitstellung von qualifizierten Flächen, auf denen Start-ups für „Grüne Chemie“ Lösungen entwickeln können, auf deren Grundlage sich weitere Geschäftsmöglichkeiten auf technischer und betriebswirtschaftlicher Ebene ergeben. Das Gebäude entsteht in Stahlbeton-Skelettbauweise mit einem zentralen Erschließungskern in Stahlbeton auf einem Kellergeschoss in Stahlbeton-Massivbauweise auf Flachgründung mit einer besonders starken Bodenplatte aus WU-Beton, um möglichen Schwingungen vorzubeugen. Visualisierung: © GOLDBECK GmbH Advertorial 86

RkJQdWJsaXNoZXIy MjUzMzQ=