architektur berlin 2026

Zahlen – Daten – Fakten Bauherr: 50Hertz Transmission GmbH, Berlin Ausführende Einheit: Implenia Civil Engineering GmbH, Berlin Fertigstellung: 2028 Projekt-Partner  Implenia Civil Engineering GmbH, Berlin  Ingenieurbüro Rosenberg, Hennigsdorf  SMT Scharf GmbH, Hamm Unter Berlin ist unbemerkt was los Die Energieversorgung Berlins wächst und braucht eine zuverlässige und leistungsfähige Stromversorgung – heute und in Zukunft. Der wachsende elektrische Energiebedarf und der Ausbau neuer, energieintensiver Technologien wie beispielsweise durch Elektromobilität, Elektrifizierung der Wärmeversorgung und Rechenzentren bedingen die Notwendigkeit, bestehende Höchstspannungsleitungen zu modernisieren und neue, leistungsfähige Versorgungsleitungen zu bauen. Entsprechend dieser Zielsetzung wurde Implenia durch den Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz mit dem Neubau eines 6,7 km langen Kabeltunnels beauftragt. Die sogenannte „380-kV Kabeldiagonale Berlin“ erstreckt sich zwischen der Rudolf-Wissell-Brücke im Nordwesten der Stadt, über zwei Zwischenschächten am Umspannwerk Charlottenburg sowie am Tiergarten hinweg, bis zum Umspannwerk in Berlin Mitte. Die neue Anlage dient der Erhöhung der Übertragungskapazität und wird nach Fertigstellung die bestehenden Kabelsysteme ersetzen. Die Ausführung erfolgt durch ein Konsortium aus den Implenia Einheiten ICS (Ingenieur- und Spezialtiefbau) und Tunnelbau. Dabei agiert Implenia als Generalunternehmer und erstellt ebenfalls die Ausführungsplanung, so dass fast die gesamte Leistung aus einer Hand geliefert wird. Die Bauarbeiten für dieses Projekt begannen bereits im Frühjahr 2020. Seitdem wurden an verschiedenen Standorten tiefe Schächte hergestellt, um die Voraussetzungen für die Tunnelherstellung zu schaffen. Seit dem Frühjahr 2023 bis zum Sommer 2025 wurde die 6,7 km lange Tunnelstrecke mit einer Tunnelvortriebsmaschine (TVM) aufgefahren. Implenia Civil Engineering GmbH einen auskragenden Gebäudeteil. Zur Beschleunigung des Bauablaufs und zur Minimierung des Havarierisikos wurde die Trogbaugrube in vier Teilbaugruben unterteilt. Die Baugrube wurde durch technisch wasserdichte Verbauwände umschlossen – parallel zur Bahn durch eine Schlitzwand, auf den anderen drei Seiten durch eine CSMWand (Cuttter-Soil-Mixing). Die horizontale Dichtung des Troges erfolgte mit einer tiefliegenden Weichgolsohle. Am Ende der Bauzeit von rund einem Jahr, fielen rund 58.000 m³ Erd- und Abbrucharbeiten an. Foto: © Implenia/Meyerfoto Foto: © Implenia Zahlen – Daten – Fakten Bauherr: Saltire GmbH, Berlin Architektur: MVRDV, Rotterdam (NL) Baugrube: Implenia Civil Engineering GmbH, Berlin Fertigstellung: 2024 62

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