Projekt-Partner Genthe Bauingenieure GmbH, Berlin Orion Stadtmöblierung GmbH, Neustadt Schüco International KG, Bielefeld The Sentinel GmbH, Berlin WiMa GmbH, Bernau bei Berlin Neubau wird über einen zentralen Haupteingang mit einer großzügigen Lobby erschlossen. Zwei begrünte Atrien, die Licht und Erschließung in das Untergeschoss bringen, definieren den Hof. Während sich in den Obergeschossen bis zu vier Büroeinheiten um zwei Erschließungskerne gruppieren, bietet das großzügige Foyer im Erdgeschoss und seine Erweiterung im Untergeschoss die Möglichkeit, zum kooperativen und informellen Arbeiten und entspannen für alle Mieter. Hier befinden sich ein Konferenzzentrum, ein Kino, ein Fitnessstudio, eine Bar, eine Bibliothek sowie ein Café und Coworkingzonen. Insgesamt stehen in dem neuen Gebäude rund 12.000 m² vermietbare Fläche zur Verfügung. Gelegen an der vielbefahrenen Karl-Liebknecht- Straße und in Neuinterpretation der Stromlinienmoderne entfaltet das Gebäude in der Bewegung sowie im Vorbeifahren und -gehen seine Wirkung. Das Fassadenspiel aus sich überlagernden „Bändern“ ergibt sich aus unterschiedlichen Auskragungen und Verschränkungen zu den Gebäudeecken hin. Hierdurch entstehen Austritte sowie Pflanztrogbereiche für eine Fassadenbegrünung. Um die monolithische Kraft der horizontalen Bänder im Kontrast zu den dunklen Fensterbändern abzubilden wurde ein möglichst hellgrauer, kleinformatiger Naturstein eingesetzt. Es handelt sich dabei um ein in Norditalien unterirdisch abgebauten Muschel-Kalkstein, „Grigio Alpi“, der im Plattenformat von 1,35 m x 43,5 cm als hinterlüftete Fassade mit geschlossenen Fugen verlegt wurde. Aufgrund des relativ kleinen Steinformats entstanden die gewünschten Rundungen. Der Neubau erhielt eine DGNB Gold-Zertifizierung. Das neue Büro-Format als dritter Ort voller Möglichkeiten Warum kommen Menschen in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt überhaupt noch in ein Büro? Warum bieten Unternehmen noch Präsenzarbeitsplätze an? Die mehr oder weniger naheliegende Antwort auf die obige Fragen lautet: um eine Atmosphäre zu schaffen, die beim Arbeiten von zu Hause aus einfach nicht vorhanden ist. Das C1 Midtown Offices bringt das Bedürfnis der Büronutzer nach Komfort in Einklang mit der Notwendigkeit, das eigene Arbeitsumfeld autonom zu gestalten. Es geht nicht mehr um einen privaten Schreibtisch, an dem man seine Arbeit verrichtet. Vielmehr geht es darum, Zugang zu mehreren Gemeinschaftsbereichen zu haben, in denen man eine Vielzahl von Dingen tun kann. Der Ansatz beim C1 Midtown basiert auf einer klaren Trennung zwischen den verschiedenen Sphären. Über zwei Stockwerke erstrecken sich Möglichkeiten für Kommunikation, Zusammenarbeit und Inspiration. Darüber befinden sich sechs flexibel strukturierte Stockwerke für klassische Arbeitsroutinen – privat oder im Team. Darauf eine atemberaubende Dachterrasse mit Blick auf das Herz der Stadt. Faber + Faber Architekten PartG mbB Foto: © Faber + Faber Architekten PartG mbB Foto: © Faber + Faber Architekten PartG mbB 171
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