architektur tirol 2025/26

Spektakuläre Unterkellerung Neues und Rekordverdächtiges im Hotel Fliana in Ischgl Das von Christian Eiterer geführte Hotel Fliana, das für seine hochwertige Kulinarik und den gepflegten Weinkeller bekannt ist hat sein Angebot erweitert und vertieft, letzteres im wörtlichen Sinne: Das Hotel wurde um ein Geschoss tiefer ins bei Baufirmen berüchtigte schwierige Ischgler Terrain gegraben. Während man bisher ebenerdig in den Hang fuhr, wo die Tiefgarage untergebracht war, wurde diese nunmehr ein Geschoss tiefer gelegt, sodass im bisherigen Untergeschoss Platz frei wurde: es entstand dort ein neuer Empfangsbereich, der ein komfortables, ebenerdiges Ankommen ermöglicht. Die neuen Platzverhältnisse ermöglichen ein großzügiges und helles Entrée, das zum Hotel und seinem Appeal passend weltläufige Eleganz mit einer alpinen Grundierung verbreitet. Die Realisierung der Unterkellerung bedeutete freilich für die Beteiligten Baufirmen harte und schwierige Arbeit unter dem Zeitdruck, unter dem man im Hotelbau fast immer steht. Die Unterkellerung des neungeschossigen Hauses erforderte die Unterfangung des bestehenden Gebäudes von innen heraus. Mit den schweren Bohrmaschinen musste bei einer beschränkten Raumhöhe von 2,50 m gearbeitet werden. Dazu kam die in Ischgl bekanntermaßen schwierige Geologie mit großkalibrigen Blöcken und Findlingen. Zahlen – Daten – Fakten Erweiterung Hotel Fliana, Ischgl Bauherr: Familie Eiterer Einreichplanung: DI Rupert Volgger Innenarchitektur: plan form plus, Ing. Georg Hueber Innenarchitektur Weinkeller: hotel & spa archiFAKTUR Bauzeit: 2025 plan form plus Foto: © Dominik Rossner 47

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