Fachbericht Auch Schäden an Dritte können durch großräumige Entsiegelungen passieren, wenn der Baugrund überwiegend aus wasserstauenden Geschieben besteht. Wasser folgt dem Gesetz des geringsten Widerstandes und der Gravitation. Dabei bevorzugt es bei wasserstauenden Schichten die Wegsamkeiten um Leitungen herum bis zu den meist wasserdurchlässigeren Baugruben-Hinterfüllungen. Bei einer Schulhof-Entsiegelung ist dies passiert und hat nach einem Starkregenereignis zur Ausbildung einer Quellfront an einer Kellerwand geführt und den Keller geflutet. Innerhalb eines Monats waren 10 m³ Regenwasser in den Keller eingedrungen und mussten abgepumpt werden. Duch Schrumpfen und Quellen von Ziegeln und Geschieben infolge von periodischem Trocknen und Durchfeuchten des Bodens und des Mauerwerkes ist es neben Salzausblühungen auch zu Schwundrissen und Setzungsrissen im Gebäude gekommen. Foto: © GEOTOP 83
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