Projekt-Partner EAB Elektro-Anlagen-Bau GmbH, Waltershausen GEOTOP GbR Grube + Grote, Berlin Steinhagen Gerüstbau GmbH, Neuenhagen sustainable partners PartG mbB, Sanitz Winzler GmbH Spedition & Baustoffhandel, Oranienburg Die Hybridbauweise des Büroneubaus ermöglichte die geforderte Flexibilität des Gebäudes bei zugleich idealer Ausnutzung der Geometrie des Grundstücks. Auf einem in Stahlbeton hergestellten massiven Sockelbereich bis zum ersten Obergeschoss wurden die Regelgeschosse mit vorgefertigten Holzmodulen aufgebaut. Das oberste Geschoss entstand als Ingenieursholzbau. Die Produktion der Holzmodule erfolgte im Werk in zwei Phasen: im März /April 2024 und im September 2024. Das „Stapeln“ der Module fand im Anschluss statt. Die Errichtung des Neubaus erfolgt mit dem Standard eines Energieeffizienzgebäudes Bund 40. Dieser Gebäudestandard stellt hohe Anforderungen an die Energieeffizienz hinsichtlich des Primärenergiebedarfs und des Transmissionswärmeverlustes. Gebäude dieses Energiestandards verbrauchen 60 Prozent weniger Energie als gesetzlich vorgegeben. Bezüglich der regenerativen Energieversorgung wird der Neubau sowohl durch Photovoltaik als auch durch Fernwärme versorgt. Das in modularer Bauweise errichtete Bürogebäude steht in Qualität und Lebensdauer einem konventionell errichteten Gebäude in nichts nach. Der Neubau zwischen Kanzleramt, Regierungsviertel und den dichten Blöcken der Friedrich- Wilhelm-Stadt tritt mit der eigenständigen Form eines abknickenden Riegels auf. Durch diese Anordnung umschließt das Gebäude zur Spreeseite hin einen repräsentativen Vorplatz. Das Projektteam der Arbeitsgemeinschaft setzte sich mit dem Entwurf 2021 als Sieger durch. Mit einer Bruttogeschossfläche von rund 18.700 m² organisieren sich Büros und Besprechungsräume ringförmig um eine Mittelzone. Die sich so wiederholenden Module über fünf Geschosse wurden im Werk inklusive der Einbauten vorgefertigt und auf der Baustelle auf dem Stahlbetonsockel gestapelt. Den Abschluss bildet als Dachgeschoss ein Holz-Elementbau mit einem frei geformten raumbildenden Rahmen. In den Büros bleiben die Holzoberflächen sichtbar. Die dauerhafte Nachnutzung durch andere Einrichtungen des Bundes war von Anfang an BeBundesImmobilien/Dienstleister – Immobilienprimus © sauerbruch hutton (Entwurf), Filippo Bolognese Images (Rendering) 195
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