architektur berlin 2026

Projekt-Partner  JANINHOFF GmbH & Co.KG, Münster  Max Bögl Stiftung & Co.KG, Berlin  Metallbau Windeck GmbH, Kloster Lehnin  Orion Stadtmöblierung GmbH, Neustadt  Schüco International KG, Bielefeld  The Sentinel GmbH, Berlin schossig. Großformatige Hausnummern sorgen für eine klare, weithin sichtbare Adressbildung. Bei den darüber liegenden Geschossen ist die Klinkerstruktur vornehmlich glatt. Einzelne Klinker mit durch Kohlebrand konvex strukturierter Oberfläche und im unregelmäßigen Mustern gesetzt heben sich von der glatten Oberfläche ab und sorgen für spannende Akzente, insbesondere bei unterschiedlichen Sonnenständen und Lichtstimmungen. Durch die geschossweise Verschiebung der einzelnen, bodentiefen Fensterelemente um ein Rasterfeld entsteht eine ganz eigene Fassadendynamik. Die Gebäudeecken sind im Rhythmus des Rasters verglast. Das Gebäude verfügt über sieben Geschosse sowie eine eingeschossige Tiefgarage und ist in Stahlbetonbauweise ausgeführt. Den horizontalen Gebäudeabschluss bildet ein Flachdach als Retentionsdach mit Wasseranstauung, teilweise begrünt und mit eventfähiger Dachterrasse, die einen Panoramablick in Richtung Frankfurter Tor und Fernstehturm bietet. Die trapezförmige Struktur umrahmt einen quadratischen begrünten Innenhof mit Sitzmöglichkeiten und einem Pavillon. Die Bürobereiche werden über zwei Zugänge von der Frankfurter Allee und einem Zugang von der Buchberger Straße erschlossen. Im Erdgeschoss befinden sich die öffentlichen Flächen des Hauptmieters, Büroflächen sowie der Anlieferungs- und Entsorgungsbereich. Um eine hohe Nutzungsflexibilität in den Obergeschossen zu erlangen, wurden je Geschoss vier Nutzungseinheiten konzipiert. Jede Nutzungseinheit besitzt einen eigenen Versorgungskern, der nahe dem jeweiligen Treppenhaus angeordnet ist. Die Tiefgarage besitzt eine gebäuderückseitige Zufahrtsrampe und stellt ein ausreichendes Angebot an PKW- und Fahrradstellplätzen bereit. Weitere Fahrradstellplätze befinden sich auf dem Gelände sowie vor dem Gebäude. Das Projekt erhielt von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) eine Gold-Auszeichnung. Foto: © Klemens Renner Foto: © Klemens Renner Foto: © Klemens Renner TCHOBAN VOSS Architekten GmbH 177

RkJQdWJsaXNoZXIy MjUzMzQ=