Eine erste Herausforderung; Berlin muss neuen und vor allem bezahlbaren Wohnraum schaffen. Der Stadtentwicklungsplan Wohnen 2040 (StEP Wohnen 2040) ermittelt den Wohnungsbaubedarf im Land Berlin bis 2040 auf rund 222.000 zusätzliche Wohnungen. Neben der Nutzung von innerstädtischen Wohnungsbaupotenzialen, sind es vor allem 24 neu geplante Stadtquartiere, die den Wohnungsmarkt erweitern sollen. Eine zweite Herausforderung; Stadtquartiere bestehen nicht nur aus Gebäuden und nach Möglichkeit einer hohen Quote an bezahlbaren Wohnungen, sondern auch aus einer funktionierenden Infrastruktur mit Verkehrsanbindungen, Gewerbe und Freizeitmöglichkeiten. Neue Wohnquartiere zu Verbündeten machen Wie setzt man gesellschaftliche Veränderungen in Architektur um? Die gute Nachricht vorab; Berlin erfreut sich einer ungebrochenen Beliebtheit. Auf Basis heutiger Daten sollen im Jahr 2040 rund 4 Mio. Menschen in der Hauptstadt leben. Eine zweite gute Nachricht; Berlin hat ein ausreichend großes Umland, um sich auszudehnen und auch innerhalb der Bezirke gibt es noch Areale, die auf ihre Entwicklung warten. So beispielsweise das Gebiet Buch am nördlichen Rand des Bezirks Pankow, wo schon zu DDR- Zeiten eigentlich neue Wohnungen entstehen sollten. Eine große Chance: Mit der Neuentwicklung von neuen Wohnquartieren Antworten zu finden auf die Fragen, wie wir in Zukunft leben wollen. Wo gibt es Best Practice Beispiele aus der Vergangenheit? Wie begegnet man dem Klimawandel und löst trotzdem die Herausforderungen der Mobilität? Am Ende der Antworten, steht dann noch die Frage, wie kann man Investoren begeistern und Rendite nachhaltig sichern? Diese Fragen werden sich erst im Laufe der nächsten Jahre beantworten lassen. Wir stellen nachfolgend einige neu geplante Wohnquartiere vor, über deren Qualität die nächste Generation urteilen wird. Visualisierung: © Hosoya Schaefer Architects AG / AgenceTer.de GmbH Landschaftsarchitekten Projekt 14
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