architektur vorarlberg 2025

Zahlen – Daten – Fakten Umbau Raiffeisenbank, Bizau Bauherr: Raiffeisenbank Bezau Mellau Bizau Architektur und Bauleitung: Querformat ZT GmbH Baubeginn: November 2024 Fertigstellung: März 2025 OUERFORMAT ZT GmbH Projekt-Partner  3P Geotechnik West ZT GmbH, Bregenz  BSK – Bausicherheitskoordinations GmbH Wolfgang Günter, Dornbirn  Kunstschmiede FIGER, Bezau  Oberhauser & Schedler Bau GmbH, Andelsbuch  Tischlerei Herbert Feuerstein OG, Bizau  Troy GmbH Raumausstattung, Bezau  Walter Bösch GmbH & Co. KG, Lustenau Neugestaltung der Raiffeisenbank in Bizau Die Filiale der Raiffeisen Bank in Bizau ist zusammen mit diversen kommunalen Einrichtungen wie Tourismusbüro, Gemeindeamt und Bücherei in einem Mehrzweckgebäude untergebracht. Die Bank liegt im Erdgeschoss in einem sich zum Ortszentrum mit großflächigen Verglasungen öffnenden Geschäftslokal. Ziel des nunmehr erfolgten Umbaus war es, die Räumlichkeiten stärker von der prominenten Fensterfront profitieren zu lassen und damit die Bank mit dem Ortszentrum besser zu verbinden. Weiters wurde die Bürofläche reorganisiert und für die Mitarbeiter eine gemütliche Teeküche errichtet, welche die Arbeitsplätze in der Bank entsprechend aufwertet. Das große Foyer mit dem SB-Bereich und dem Kassaraum wurde um die nördlich errichtete und abgetrennte Teeküche verkleinert. Die Schalter waren ursprünglich dort angeordnet, gegenüber der südlichen Fensterfront, welche mit Stofflamellen verdeckt war. Letztere wurden entfernt und die Kassa rechtwinklig neben der freigespielten Fensterfront angeordnet, woraus sich die gestärkte Verbindung zum Ort ergab. Im Nachtbetrieb kann der Schalter durch eine bewegliche Glaswand vom Foyer mit SB-Bereich abgetrennt werden. Die Büroräume befinden sich jetzt hinter dem Kassenbereich. Die Nebenräume wurden so verkleinert, dass ein zusätzliches Büro geschaffen werden konnte. Die helle und freundliche Atmosphäre, die nunmehr in der Filiale herrscht, wurde aber nicht nur durch die Öffnung der bestehenden Fensterfront bewirkt, sondern auch durch eine gelungene Materialwahl. Dominant ist wie bei der Fassade des Gebäudes nun auch im Inneren der Baustoff Holz: Weißtanne wurde für die gelochte Akustikdecke verwendet, kernlose Esche für den Kassenschalter und die Holzlamellen, welche z.B. die SB Zone umgeben und den teilweise verglasten Büros einen diskreten Sichtschutz verleihen. Foto: © Angela Lamprecht Foto: © Angela Lamprecht 49

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