Vielfalt des Wohnens im urbanen Raum Drei Projekte von heim.müller.partner Zahlen – Daten – Fakten Stadthaus Kreuzgasse, Dornbirn Bauherr: Wood Consulting Trading GmbH Architektur: heim.müller.partner architektur Baubeginn: 2024 Fertigstellung: 2025 Projekt-Partner A. Blank GmbH & Co. KG, Lustenau Abbrucharbeiten Dietrich GmbH & Co KG, Bezau Bauunternehmen MOOSBRUGGER GmbH, Lauterach Blitzschutztechnik Krottenhammer, Lauterach BSK – Bausicherheitskoordinations GmbH Wolfgang Günter, Dornbirn der „Blaue“ micheluzzi e.U., Lauterach Gerhard Berchtold Zimmerei GmbH, Schwarzenberg Kunstschmiede FIGER, Bezau Maler Thaler, Dornbirn Oberhauser Böden, Egg Optidry GmbH, Bludenz Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH Field Operation West, Dornbirn TMF Wand- und Deckensysteme GmbH, Hohenems Vermessung Mattner ZT GmbH, Dornbirn Das Dornbirner Architekturbüro heim.müller.partner sieht seine Aufgabe darin, die Bedürfnisse von Menschen zu verstehen und diese in eine formale Objektsprache zu übersetzen. Die Sprache ist vielfältig, eine durchgehende Handschrift wird dennoch erkennbar. Stadthaus Kreuzgasse In der zentral gelegenen Kreuzgasse in Dornbirn befindet sich ein charmantes, rund 130 Jahre altes Stadthaus mit Kreuzgiebel, das zwar nicht unter Denkmalschutz steht, dessen Abriss aber dennoch von der Stadt verhindert wurde. Die gelungene Sanierung des Gebäudes erfolgte unter zwei Gesichtspunkten: Einerseits sollte die historische Bausubstanz authentisch für die Stadt erhalten werden und zum anderen bestand seitens des Investors der Wunsch, im Inneren modernen und zeitgemäßen Wohnraum zu schaffen. So wurde das Gebäude bis auf die tragende Struktur abgebaut und das Innere so umstrukturiert, dass verteilt auf vier Geschosse sechs attraktive Wohneinheiten entstehen konnten. Eine ZweiZimmer-Wohnung mit Terrasse im Freien wurde im natürlich belichteten Untergeschoss errichtet, jeweils zwei Wohnungen fanden in Erdgeschoss und Obergeschoss Platz, während im Dachgeschoss eine Drei-Zimmer-Wohnung mit großzügigem Wohnbereich geschaffen wurde. Diese zeitgemäße Neuorganisation im Inneren wurde mit einer fast unveränderten Erhaltung der historischen Erscheinung des Hauses und seiner identitätsstiftenden Ornamente in Einklang gebracht. Man erneuerte die edle Rundschindelfassade, die alten, aus Holz gefertigten Zierelemente um die Fenster blieben erhalten, so wie der verspielte Quergiebel und – teilweise – die Holzelemente der beiden rückseitigen Veranden. Neu und modern gestaltet wurden die Eingangssituation, das Stiegenhaus und die frontale Giebelverglasung, welche für die Belichtung der Dachgeschosswohnung sorgt und durch die Präsenz des alten Ziergiebels im historischen Kontext bleibt. Foto: © Marco Mathis heim.müller.partner architektur 185
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