Bergbahnen Brandnertal GmbH Projekt-Partner Blitzschutztechnik Krottenhammer, Lauterach DorfInstallateur DORF-Installationstechnik GmbH, Götzis EWF Elektrotechnik und Warenhandel Frastanz GmbH, Frastanz Kaspar Greber Holz- und Wohnbau GmbH, Bezau KSW Elektro- u. Industrieanlagenbau GmbH, Feldkirch LST Labor Strauss Sicherungsanlagenbau GmbH, Wien Manahl Automatictor GmbH, Bludenz Melzer & Hopfner Ingenieurgesellschaft m.b.H. & Co. KG, Bregenz ZG Lighting Austria GmbH Vertriebszentrum Dornbirn, Dornbirn So wird es in Zukunft mit der Gondelbahn insbesondere im Sommer nicht nur möglich sein, auf den Berg hinauf, sondern genauso unkompliziert vom Berg wieder herunter zu kommen. Die Fahrt zurück zur Talstation war nämlich mit den Sesselliften mangels Zulassung nicht auf ganzer Strecke möglich. Weiters können in den Gondeln auch Sportgerät (Mountainbikes, Rodeln etc.) und andere nützliche Utensilien (z.B. Kinderwagen) transportiert werden. Mit moderner Lifttechnik und einer Geschwindigkeitssteigerung von fünf Metern pro Sekunde wird die Fahrt auf den Loischkopf außerdem nur noch acht Minuten dauern. Für die Besucher des Bikeparks Brandnertal wird die neue Bahn als Hauptzubringer fungieren. Als Transportmöglichkeit für die Fahrräder gibt es eigene Gondeln, die sogenannten „Bike Cabs“, die von Doppelmayr speziell für den Transport von bis zu acht Fahrrädern entwickelt wurden. Als Ausstiegsstelle steht nicht nur die unter dem Loischkopf liegende Bergstation zur Verfügung, sondern auch die Mittelstation, die an der Stelle neu errichtet wurde, wo früher die Bergstation der Einhornbahn II war. Generell verläuft die Trassenführung der neuen Seilbahn weitgehend dort, wo zuvor die Sessellifte geführt wurden. Die Stationsgebäude (Berg-, Mittel- und Talstation) wurden alle neu errichtet, aber lediglich das große Talstationsgebäude an leicht veränderter Position. Die Talstation besteht aus mehreren Baukörpern, die versetzt in den ansteigenden Hang gebettet wurden. Im untersten Teil des zusammenhängenden Gebäudekomplexes befindet sich der eingeschossige Service-Center, der die vom Parkplatz heraufkommenden Gäste in Empfang nimmt. Hier werden die Tickets gekauft, weiters stehen auf dem Weg zum Einstieg ein Informationsbereich und ein Shop zur Verfügung sowie Toilettenanlagen. Direkt neben dem Service-Center ist in derselben Sichtbeton-Optik der Bürotrakt angesiedelt. Angrenzend an den Ein- und Ausstiegsbereich wurde etwas höher in den Hang ein geschlossener Baukörper gesetzt, der mehrere Funktionen erfüllt. Im Erdgeschoss wurde die Garage für die Gondeln errichtet. Im ersten Obergeschoss befindet sich die Pumpstation für die Beschneiungsanlage und im zweiten Obergeschoss, das hangseitig befahren werden kann, die Pistenbully-Garage. Die unteren beiden Geschosse dieses Gebäudes wurden in Massivbauweise mit Sichtbetonfassade ausgeführt, während das sich über den Hang erhebende zweite Obergeschoss in Holzbauweise errichtet ist. Im Rahmen eines weiteren Bauloses wird noch ein zweites Gebäude in Holzbauweise hinzukommen, welches vermietbare Apartments enthalten soll. Foto: © Roman Nöstler 179
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