mitiska wäger architekten Projekt-Partner gbd ZT GmbH Ingenieurkonsulenten für Bauwesen, Dornbirn Getzner Textil AG, Bludenz Ing. Kurzemann Trockenbau GmbH, Dornbirn Kofler Baustatik GmbH, Götzis LichtFACTOR GmbH & Co KG, Feldkirch-Altenstadt Mallitsch Bau- und Pflasterergesellschaft m.b.H., Bludenz Markus Stolz GmbH & Co. KG, Bludenz Müller Josef KG, Brand Preite Verputz & Trockenbau GmbH, Bürs Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH Field Operation West, Dornbirn Wagner GmbH, Nüziders Walter Bösch GmbH & Co. KG, Lustenau ZARGEN-BÖSCH GesmbH & Co. KG, Schwarzach ZG Lighting Austria GmbH Vertriebszentrum Dornbirn, Dornbirn der Firma Getzner, deren Geschichte mit der Person Emil Gassners, des Erbauers der Villa, eng verbunden ist. Mit entsprechend großer Sorgfalt wurde im Rahmen des Projekts die Restauration der Villa betrieben. In ihr befindet sich das Herzstück des Gesundheitscampus: die Verwaltung, die zentrale Anmeldung, aber auch erste Behandlungsräume und Arztpraxen, im ausgebauten Dachgeschoss entstand ein Veranstaltungsraum. Das historische Ambiente, die Holzböden und prächtigen Holzdecken, der Wandtäfer, die stuckverzierten Tonnendecken in den Gängen wurden restauriert, stilfremde, später hinzugekommene Elemente wie z.B. die Verbundfenster wurden geschmackvoll so ersetzt, dass sie in den historischen Zusammenhang passen, ohne altmodisch zu wirken. Verändert wurde auch die vertikale Erschließung. Man baute im Sinn der Barrierefreiheit einen Lift ein, zudem wurde die Treppe mit den gusseisernen Geländern und Trittstufen aus Sandstein in den Dachboden verlängert. Die Jugendstiloptik der neuen Stahlgeländer knüpft an jene Zeit an, in der die Gassner-Villa erbaut wurde. Im so erschlossenen, ausgebauten Dachgeschoss, insbesondere im Turmzimmer, wurde das restaurierte und statisch teilweise verstärkte Dachgebälk eindrucksvoll in Szene gesetzt. Weiters entstand dort ein mietbarer Veranstaltungsraum, dessen Akustikdecke aus Textilelementen der Firma Getzner Textil besteht. Die innovativen Akustiktextilien von acunic® reduzieren die Nachhallzeit und verbessern die Sprachverständlichkeit, während die dreidimensionale Gewebestruktur zum Gebälk passt und die an verschiedenen Stellen im Haus auftretenden geometrischen Ornamente aufgreift. Die Holzrahmen der Paneele orientieren sich farblich am Parkett. So wird auf der einen Seite bei der Kombination der Baukörper des neuen Gesundheitscampus ein lebendiger Kontrast der Architektur unterschiedlicher Epochen sichtbar, auf der anderen Seite ergänzen und verbinden sich im Innern der Villa Vergangenheit und Gegenwart im Sinn einer funktionalen Nutzung des historischen Gebäudes im Hier und Jetzt. Foto: © Marcel Hagen 154
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