Bonora Brandner Architekten Im Augarten Ein Projekt von Bonora Brandner Architekten Zahlen – Daten – Fakten Wohnanlage „Im Augarten”, Dornbirn Bauherr: Matthias Brändle Architektur: Bonora Brandner ZT GmbH Baubeginn: Sommer 2023 Fertigstellung: Sommer 2024 Projekt-Partner Bau- und Kunstschlosserei Gruber, Raggal Beer Wetter- und Sonnenschutztechnik e.U., Lustenau Fliesenpool GmbH, Götzis Gartenschmiede Gartengestaltung GmbH, Lauterach Manahl Automatictor GmbH, Bludenz Optidry GmbH, Bludenz Stern-Estriche, Dornbirn VIDEX GmbH Büro für digitale Innovation, Dornbirn Freistehend auf grüner Wiese entstand im Dornbirner Stadtteil Hatlerdorf eine Wohnanlage, die vom Architekturbüro Bonora Brandner geplant wurde. Die Lage verbindet ideal eine Grünruhelage mit der Nähe zum Zentrum der größten Stadt Vorarlbergs und ihrem breiten infrastrukturellen Angebot. Die Wohnanlage „Im Augarten” umfasst zwei ähnlich dimensionierte kubische Baukörper, die nebeneinander an der Raiffeisenstraße errichtet wurden. Die öffentliche Straße verläuft östlich der beiden Häuser, die leicht versetzte Anordnung der Gebäude garantiert für das nördliche Haus A eine günstige Besonnung. Die gemeinsame Tiefgaragenabfahrt und der gemeinsame Müllraum befinden sich im Erdgeschoss von Haus A, der Fahrradabstellraum hingegen im Erdgeschoss von Haus C. Die Eingänge zu den Häusern orientieren sich jeweils mit kleinen Vorplätzen zur öffentlichen Straße. Insgesamt entstanden 27 Wohnungen, die Einheiten im Erdgeschoss verfügen über großflächige Eigengärten, ein Teil der Grünfläche, insbesondere der Kinderspielplatz, ist zur allgemeinen Benutzung gedacht. Für die Einheiten in den Regelgeschossen wurden unterschiedlich große Terrassenflächen vorgesehen, die zumeist an den gerundeten Gebäudeecken positioniert und zugleich bündig in die kubischen Formen integriert sind. Das Dachgeschoss des südlichen Haus C ist leicht rückspringend als Penthousgeschoss ausgestaltet und verfügt über besonders große Terrassenflächen. Passend zur freistehenden Lage im Grünen wurden beide Gebäude abgesehen vom gemeinsamen Tiefgeschoss und den zentralen Erschließungskernen in Holzbauweise errichtet. Auch die Fassade besteht größtenteils aus Holz. Diese wurde in Form einer vertikalen Nut-und-Federschalung aus hellbraun lasiertem Fichtenholz ausgeführt, Metallelemente (Dachkanten und Geschosstrennungen) sowie die Staketengeländer der Terrassen sind passend dunkelbraun gefärbt. Besonderer Wert wurde auch auf die hochwertige Ausgestaltung der Außenanlagen gelegt. Foto: © Angela Lamprecht Foto: © Angela Lamprecht 149
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