architektur vorarlberg 2025

Schnittflächen Drei Projekte von Huber ZT GmbH Zahlen – Daten – Fakten Sanierung Eurospar „Rheincenter” Lustenau Bauherr: SPAR Österreichische Warenhandels AG Architektur: Huber ZT GmbH Baujahr: 2023 Bauzeit: vier Monate Huber ZT GmbH Projekt-Partner  3P Geotechnik West ZT GmbH, Bregenz  Bauunternehmen MOOSBRUGGER GmbH, Lauterach  EmPe e.U, Bregenz  ENERCRET Installationen GmbH, Röthis  Fliesenpool GmbH, Götzis  HÄMMERLE-HUSTER Statik – Ziviltechniker – GmbH, Bregenz  Hörmann Austria GmbH, Mondsee  Ingenieurbüro Landa GmbH, Dornbirn  Kritzinger GmbH, Lauterach  Küng Bodenbau GmbH, Thüringen  Marte Diem GmbH Ingenieurbüro HKLS, Bregenz  OK Glas GmbH, Dornbirn  ReGe GmbH, Hard  Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH Field Operation West, Dornbirn  Schlosserei Rohner e.U., Alberschwende  SIMACEK GmbH, Wolfurt  Spiegel Fassadenbau GmbH, Koblach  VIDEX GmbH Büro für digitale Innovation, Dornbirn  Walter Bösch GmbH & Co. KG, Lustenau  Werner Bösch Malerbetrieb GmbH, Höchst  ZG Lighting Austria GmbH Vertriebszentrum Dornbirn, Dornbirn Das Architekturbüro Huber in Lustenau wird als Familienunternehmen in zweiter Generation von Clemens und Lukas Huber geführt. In den aktuellen Projekten werden Zusammenhänge und Überlappungen von öffentlichen und privaten, gemeinschaftlichen und individuellen Räumen ausgelotet und kooperative Lösungswege beschritten. Umbau Eurospar Rheincenter in Lustenau Die verkehrsberuhigte Begegnungszone reicht nun von der Mittelschule Kirchdorf bis zur Kapellenstraße und wurde im Bereich des Rheincenter gemeinsam von der Marktgemeinde Lustenau mit SPAR umgesetzt. Dabei verschwimmen öffentlicher Straßenraum und Vorplatz des Rheincenter zu einer niveaugleichen, einheitlich gestalteten und mit Grünelementen angereicherten Tempo-20-Zone. Das Rheincenter Lustenau, bestehend aus einem Eurospar und sechs weiteren Geschäftslokalen unterschiedlichster Branchen, spielt als Nahversorger im Zentrum der Marktgemeinde Lustenau und damit auch für das kommunale Leben eine bedeutende Rolle. Entsprechend sensibel in Bezug auf die städtebauliche Bedeutung des Projekts erfolgte die Planung des Umbaus. Das Bestandsgebäude entwickelte sich mit seiner gerundeten Fassade zur Maria-Theresien Straße bzw. zur Kapellenstraße. Diese adressbildende Geste wurde durch eine Vergrößerung des auskragenden Vordaches verstärkt. Dessen Kante wurde verlaufend erhöht und mit rautenförmigen Prefaplatten verkleidet, deren organische Schuppenform den Vorplatz dezent belebt. Der gewählte Bronzeton orientiert sich am Color-Asphalt, der den Vorplatz und die neue Begegnungszone kennzeichnet und bindet damit das Gebäude in den öffentlichen Raum ein. Foto: © Darko Todorovic Foto: © Darko Todorovic 127

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