architektur - metropolregion hamburg 2021 - bauwirtschaft + industrie

Foto: © Hagen Stier Seit Anfang 2016 entsteht im Bezirk Hamburg- Nord auf einer Fläche von rund 27 Hektar das Pergolenviertel. Das Areal liegt zwischen der Hebebrandstraße mit dem S-Bahnhof Rüben- kamp und der Alten Wöhr am S-Bahnhof Alte Wöhr. Zu Planungsbeginn befanden sich auf der Fläche 330 Zeit-Kleingärten, das Areal ist im Hamburger Flächennutzungsplan jedoch überwiegend für Wohnen vorgesehen. Ein großer Teil der Kleingärten konnte erhalten beziehungsweise an einem anderen Ort er- baut werden, so dass auf rund acht Hektar der Flächen ca. 1.700 Wohnungen, davon 60 Prozent öffentlich gefördert entstanden. Die Gebäude zeichnen sich durch ihre großen, öffentlich zugänglichen Innenhöfe aus, die an die Jarrestadt erinnern. Auf rund sieben Hek- tar Fläche des Pergolenviertels sind Parkflä- chen sowie Spiel- und Bolzplätze eingerichtet. Bei der Planung wurden nahezu alle größeren Laubbäume berücksichtigt, so dass ein Groß- teil des Bestandes erhalten blieb. Das Pergolenviertel setzt darüber hinaus auch neue Standards, indem es einen innovativen An- satz im Bereich Mobilität verfolgt. Es konnten vie- le Angebote geschaffen werden, die es den Be- wohnern leicht machen, im Alltag auf das eigene Auto zu verzichten, ohne dabei an Lebensqualität einbüßen zu müssen. BDA Preis 2020 für das Pergolenviertel Baufeld 2A Wohnen zwischen Kleingärten in Hamburgs Norden Ausführungsplanung Q Spine Architects 48

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