architektur tirol 2021/22

Architektur, Interior Design noa* network of architecture Projekt-Partner Duschek Haustechnik GmbH, Thaur Fliesenpark Mils GmbH, Mils IBOD Wand & Boden – Industrieboden GmbH, Kramsach SCHAFFERER Holzbau GmbH, Navis Tischlerei Steixner, Schönberg bieten einen variantenreichen Mix, bei dem charmante Akzente in Hellrosa und Ockergelb an das opulente Messing-Thema anknüpfen. Elemente aus den unterschiedlichsten Stilepochen lassen den Gast jegliches Zeitgefühl vergessen. Die Lebendigkeit spiegelt sich in allen Elementen wider und erinnert an die dynamische Baugeschichte, der hier ein neues Kapitel hinzugefügt wurde. Die neu gestalteten Zimmer folgen in sich geschlossenen Farbcodes. Jeweils in eine Farbe getaucht, wird der Raum zum Rahmen, in dem die barocken Elemente inszeniert werden. So wird auch die Farbe zum Teil der Zeitreise, auf die sich der Gast hier begibt. Der Farbton gibt immer auch einen Hinweis auf die Konfiguration des jeweiligen Zimmers. So sind die roten im Vergleich zu den hellblauen Zimmern etwas großzügiger, die dunkelblauen haben einen Balkon, während die grünen eine Terrasse im – neu errichteten – Lichthof anbieten und die grauen als Twin-Zimmer eingerichtet sind. Außergewöhnlich wirkt das erste Obergeschoss, das in den Hof hinein um sechs Zimmer erweitert wurde. Das besondere daran ist, dass alle Zimmer über eine verglaste Terrasse und damit über einen großzügigen Außenbereich verfügen. Das Highlight dieser Etage ist das Zimmer „Superpatio“ im grünen Dschungelstil, eine kleine, grüne Oase begleitet von antiken Möbeln und einem besonderen Bett. Eine Etage höher, im zweiten Obergeschoss, befindet sich die „Mozart-Suite“, jenes großzügige Refugium, wo Mozart sich zur Ruhe gebettet hat. Auch im dritten Obergeschoss wartet das Hotel mit einer Kuriosität auf: die so genannte „Besenkammer“, das kleinste Zimmer des Hotels, das komplett im Rohbau-Status verharrt. Mit seinen unverputzten Wänden ist es das „ungestylte“ Zentrum im sonst minutiös durchgestalteten Hotel. Das vierte Obergeschoss dehnt sich mit zusätzlichen zehn Zimmern ins Nachbargebäude aus. Auf dieser Etage befindet sich das Zimmer „Golden Roof“ mit seiner opulenten, in Gold getauchten Ausstattung. Benannt wurde es nach dem Goldenen Dachl, das man dort vom Erker aus sehen kann. Foto: © Alex Filz Foto: © Alex Filz Foto: © Alex Filz 23

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