PLETZER Gruppe Foto: © Mathäus Gartner Foto: © Mathäus Gartner Zahlen – Daten – Fakten Neubau Firmensitz Pletzer Gruppe, Hopfgarten Bauherr: Pletzer Gruppe Architektur: Haselsberger Architekten Interior Design: Design & Relax – Marion Pletzer Baubeginn: 2024 Fertigstellung: 2026 tes Bekenntnis der Pletzer Gruppe zu ressourcenschonendem Bauen dar. Dementsprechend ist der Baustoff Holz auch im Inneren stark präsent und demonstriert vom geschmackvoll eleganten Entrée über die wohnlichen Bürogeschosse bis hin zur wiederum repräsentativen Etage der Geschäftsführung seine Vielseitigkeit. Der schnittige Empfangsdesk im Erdgeschoss und sein Pendant im Vorzimmer der Direktion stellen durch die eingearbeiteten Streifenornamente Bezüge zur Fassadengestaltung her. Innen wurden Fichte Natur für die Wände, matt lasiertes Fichtenholz für die flächenbündigen Türen und dunkel geölte Eiche für die Böden eingesetzt. Die unterschiedlichen Brauntöne sind gefühlvoll mit der ebenfalls in Brauntönen gehaltenen Bestuhlung in den Gemeinschaftsflächen kombiniert. Im Stiegenhaus dominieren Grautöne, es besteht aus Sichtbetonelementen, die Treppenläufe sind in Steinoptik gefliest. In einer ähnlich fein abgewogenen Kombination von Grau- und Braun-Tönen ist die Fassade des Bürogebäudes gehalten. Die Obergeschosse sind mit einer braun lasierten liegenden Lärchenschalung versehen, der Gebäudesockel ist hellgrau verputzt. Die Fensterbänder im Bereich der drei Obergeschosse betonen die Horizontale und beziehen sich auf die linearen Formen der unmittelbaren Umgebung: Schienenstränge, Züge und die im Hintergrund rauschende Brixentaler Ache. Die Parapethöhen der Fenster variieren und der Wechsel wird von der horizontalen Holzlattenschalung verlaufend aufgenommen. Zwischen den Fensterbändern angebrachte Streifenornamente aus anthrazitfarbenem Metall suggerieren eine Dynamik, die auch das benachbarte Wohngebäude erfasst. Dieses ist der Länge nach zwischen Bahntrasse und Ache platziert, sodass sich an der ruhigen, südlichen Gebäuderückseite auf allen drei Wohnebenen große Terrassenflächen ergeben. Im Erdgeschoss liegen Geschäftsflächen, die sich mit ihren Glasfronten und Eingängen nach Norden öffnen. Der nahe Bahnhof, mit dem der Vorplatz durch einen Weg direkt verbunden ist, begünstigt die Geschäfts- und Büroflächen, die rückseitige Naturlandschaft mit der vorbeirauschenden Ache blendet die Bahn vollständig aus und wertet die Wohnflächen auf. Eine dynamische Horizontalität bestimmt auch die Fassade des in Massivbauweise errichteten 84
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