architektur südtirol 2025/26

Architekt Stefan Gamper Projekt-Partner  DOMUS bauexpert, Brixen  Elektro Oberrauch GmbH, Klausen  Felderer Bau GmbH, Klausen  Heiss Fensterbau GmbH, Sarntal (BZ)  Hopfgartner Johann GmbH, Pfalzen  JB Josef Blasbichler, Klausen  Lichtstudio Eisenkeil, Marling  Studio Troi & Schenk, Vahrn  Südtirol Türen GmbH, St. Lorenzen (BZ)  Tiefbau Aichner Richard GmbH, Villnöss  Wolf System GmbH Wolf Haus, Freienfeld (BZ) fertigt und gleichen sich in der Ausführung: sie verfügen über zwei Geschosse und eine große verglaste Frontfassade mit Loggia. Jedes Chalet orientiert sich zur Stadt und dem über Klausen gelegenen Kloster auf dem Säbener Berg. Die Gebäudehüllen aus gebürstetem, sonnengebräuntem Lärchenholz ziehen sich nahtlos von der Fassade über das Dach und verleihen den Baukörpern ein kompaktes und harmonisches Erscheinungsbild. Die Erschließung der Chalets erfolgt jeweils über die Rückseite. Die Zugangswege sind mit Natursteinmauern in den Hang terrassiert. An der herkömmlichen, ländlichen Bauform orientierte sich die Gestaltung des Neubaus, der anstelle des Wirtschaftsgebäudes neben dem Stammhaus errichtet wurde. Um das Hofensemble zu bewahren, blieb man bei der Form und Fassadengestaltung dem Bestandsgebäude verpflichtet. Für die Holzverschalungen und Konstruktionen wurde sogar das Holz des alten Stadels wiederverwendet. Der Neubau enthält im Untergeschoss die geräumige Tiefgarage mit 16 Stellplätzen und im Erdgeschoss vier Ferienwohnungen. Im Obergeschoss wurde eine geräumige Betriebswohnung mit einer Galerie im Dachraum errichtet. Ebenfalls in die Dachkonstruktion wurde eine eingeschnittene große Terrasse integriert. Im bestehenden zentralen eingeschossigen Gebäuderiegel wurde die Fassadengestaltung mit einer hölzernen Lamellenkonstruktion an die Formensprache des Ensembles angepasst und im Inneren auch der Ankunftsbereich neu organisiert. Insgesamt gelang es, die Bettenanzahl des Betriebs von 14 auf 32 mehr als zu verdoppeln und das lockere, dörfliche Gesamtensemble nicht nur zu bewahren, sondern ästhetisch aufzuwerten. Foto: © Oliver Jaist Foto: © Oliver Jaist 97

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