Funktionalität und Gemeinschaftssinn Ein Projekt von Architekturkollektiv null17 und Arch. Michael Zielonka Zahlen – Daten – Fakten Neubau Feuerwehrhalle Lajen Bauherr: Gemeinde Lajen Architektur: Architekturkollektiv null17 und Arch. Michael Zielonka Baubeginn: 2023 Fertigstellung: 2024 Das Projekt ging aus einem geladenen Architekturwettbewerb hervor und wurde in Abstimmung mit der Gemeinde weiterentwickelt. Horizontale, aus dem Hang entwickelte Mauern strukturieren das Gelände und folgen der natürlichen Topografie. Diese Linienführung wird durch den Schlauchturm akzentuiert, der sich als vertikales Element und städtebauliches Zeichen klar vom umgebenden Gefüge abhebt und selbstbewusst Präsenz zeigt. Schutz, Verlässlichkeit und Einsatzbereitschaft sind die Qualitäten, die sich nicht nur in der Funktionalität, sondern auch in der architektonischen Sprache des Gebäudes ausdrücken. Der Bau ist massiv, klar konturiert und auf das Wesentliche reduziert. Entsprechend kraftvoll ist die Geste, die durch die Wahl des Materials noch verdeutlicht wird: Sichtbeton mit Quarzporphyrzuschlägen, abgebaut in Lajen, leicht gestockt und roh belassen. Unterirdisch organisiert und pragmatisch angeordnet sind die geforderten Funktionen der Freiwilligen Feuerwehr: fünf Ausfahrten mit den dahinter liegenden Stellplätzen, Lagerräume, Schlauchwäsche, Funk und Kommandoraum, Schulungs Architekturkollektiv null17 Mitten im Ortskern von Lajen, auf einem Hanggrundstück zwischen Kindergarten, Kita und Spielwiese, entstand mit der neuen Feuerwehrhalle eine öffentliche Einrichtung, die, klar abgegrenzt vom dahinterliegenden Grünraum, aus der vorgefundenen Topografie heraus modelliert wurde und sich zugleich in das bestehende Dorfgefüge harmonisch einordnet. und Aufenthaltsbereiche mit den entsprechenden Sanitärbereichen. Die interne Organisation folgt einem klaren Arbeitsablauf und gewährleistet im Fall eines Einsatzes kurze Wege und maximale Übersicht. Foto: © Simon Oberhofer Foto: © Simon Oberhofer 52
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