Projekt-Partner devine wellness & spa international, AUT-Radfeld ENERGYTECH INGENIEURE GmbH, Bozen Finstral AG, Unterinn/Ritten (BZ) Fuchs AG/SPA, Schlanders Gebrüder Wehle GmbH Tischlerei & Möbeldesign, AUT-Terfens HEROKAL Ges.m.b.H., Bozen Hopfgartner Johann GmbH, Pfalzen Karl Pichler AG, Algund Lichtstudio Eisenkeil, Marling LIFT 2000 GmbH, Lana Montage Armin GmbH d. Armin Oberprantacher, St. Leonhard i.P. Mortec Tooor GmbH, Kaltern RÖFIX AG, Partschins San-Hell GmbH Heizomat Italia, Naturns Spenglerei Kind Gustav GmbH, Naturns (BZ) Tischlerei Salzburger GmbH, AUT-Kramsach Tischlerei Telser OHG, Mals-Burgeis TopHaus AG, Bozen (BZ) hotel+spa archiFAKTUR GmbH Der zuvor dreiteilige Hotel-Komplex bestand aus dem Stammhaus, einem im historisierenden Stil errichteten Erweiterungsbau und einem flachen Verbindungsglied zwischen den beiden Gebäuden. Sämtliche Bauteile reihen sich entlang der Staatsstraße aneinander und staffeln sich vom Straßenniveau nach Süden bis zum Talboden, wo ein malerischer Badeteich angelegt wurde. Aufgrund dieser Südlage ist die gesamte Anlage samt vorgelagerten Balkon- und Terrassenflächen hervorragend besonnt und bietet außerdem einen imposanten Panoramablick auf den bekanntesten und höchsten Berg der Umgebung: den Ortler. Der historisierende Erweiterungsbau blieb teilweise erhalten. Lediglich das Dachgeschoss wurde abgebrochen und neu errichtet und um ein weiteres Obergeschoss ergänzt. Seitlich wurde der Baukörper nach Südosten verlängert. Weiters wurde der Verbindungstrakt um ein Stockwerk erhöht, sodass eine direkte Verbindung zwischen dem Zimmertrakt des Stammhauses und dem des Neubaus hergestellt werden konnte. Früher hingen die beiden Bauteile nur über die Allgemeinflächen des Erdgeschosses (Rezeption und Restaurant) zusammen. Durch die höher geführte Verbindung der beiden Bettentrakte erscheint die Gesamtanlage nun kompakter und gliedert sich in das historische Stammhaus und einen in moderner Formensprache ausgeführten Zubau, der sich in Stil und Materialität klar vom alten Gebäude absetzt. Die Fassade des historisierenden Zubaus mit seinen Ecktürmchen und Gauben wurde durch eine moderne Glas-Metall-Fassade ersetzt, die südlich im Bereich der Zimmergeschosse von den vorgelagerten Balkonen gerastert wird. Die neu entstandene Dachlandschaft besteht aus mehreren höhenversetzt angeordneten Satteldächern, die das langgestreckte Volumen strukturieren und als abstrahierte dörfliche Häuserzeile erscheinen lassen. Insgesamt besteht das imposante Hotel aus nunmehr sechs Geschossen. Im zweiten Untergeschoss wurde der neue Badebereich mit Babybecken, Breitwasserrutsche und Indoorpool angelegt. Letzterer ist durch eine Schleuse mit dem neuen Außenbecken verbunden, das unmittelbar an den großen Badeteich angrenzt. Darüber, im Mitteltrakt von Untergeschoss 1, entfaltet sich der neue Wellnessbereich, der aufgrund seiner Größe und des umfangreichen Angebots eine der Hauptattraktionen des neuen Hauses darstellt. Über dem Spa befindet sich auf dem Erdgeschoss, das von Norden her begangen werden kann, der Haupteingang mit Lounge, Rezeption und dem südseitig angelegten großen Restaurant. Bis auf die alte Stube im Loungebereich, die erhalten blieb, wurden die Allgemeinflächen komplett erneuert. Trotz modernen Designs blieb, wie in den erneuerten Zimmern, die ästhetische Verbindung zur hochalpinen Umgebung gewahrt: so etwa wurde die Rezeption mit mächtigen Steinplatten verkleidet, die die Umrissformen der umgebenden Berge aufnehmen und auch entsprechend beschriftet sind. Foto: © Helmuth Rier 45
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