architektur südtirol 2025/26

Florian Scartezzini Architecture Wiedergewinnung mit Feingefühl In Kaltern erneuerte Florian Scartezzini ein altes Wohnhaus Zum Planungauftrag gelangte man über einen privaten Wettbewerb, den das Büro Florian Scartezzini Architecture mit Arch. Wolfgang Piller gewann. Primäres Ziel des Bauvorhabens war es, die Sanierung so umzusetzen, dass der ursprüngliche Charakter des Hauses und seine historische Ausstrahlung gewahrt bleiben. Aus diesem Grund nahm man am Haus nur wenige äußerliche Veränderungen vor. Das Dach wurde teilweise erneuert, auf eine Außendämmung hingegen verzichtete man. Die Wohneinheiten in Erd- und Obergeschoss blieben in der bestehenden Form erhalten. Als mehrstöckiger Zubau wurde an der Nordseite eine Veranda realisiert, die im Dachgeschoss an die bestehende Gaube anschließt. Diese wurde zu einem Zwerchgiebel vergrößert, sodass sie den offenen Wohnbereich der neuen Einheit qualitativ bereichert. Der Bereich ist Zahlen – Daten – Fakten Sanierung eines Wohnhauses, Kaltern/St. Anton Bauherr: privat Architektur: Florian Scartezzini Architecture Baubeginn: Herbst 2024 Fertigstellung: Sommer 2025 Im historischen Ortstzentrum von St. Anton, einer Fraktion von Kaltern, wurde ein baufälliges Haus saniert, das im Ensembleschutzgebiet steht. Das ortstypische Gebäude mit Walmdach erstreckt sich mit Keller über vier Geschosse. Im Zuge der Sanierung wurde das bislang lediglich als Dachboden genutzte Dachgeschoss zu einer eigenständigen und sehr reizvollen Wohnung ausgebaut. Foto: © www.compusol.it Foto: © www.compusol.it 42

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