Zahlen – Daten – Fakten Firmensitz Matrial, Rodeneck Bauherr: Matrial GmbH Architektur: Stauder & Partner, Arch. Hannes Kofler Baubeginn: 2022 Fertigstellung: 2023 Prägnante Strukturen Zwei Projekte von Stauder & Partner Stauder & Partner Das Planungsbüro Stauder & Partner wurde in Niedervintl 1998 als Bürogemeinschaft gegründet. Heute wird es von Gerhard Stauder, Hannes Kofler und Armin Putzer geführt. Der neue Firmensitz von Matrial in Rodeneck Der Südtiroler Baustoffhändler Matrial führt ein breites Sortiment an Baustoffen und beliefert Baufirmen und private Häuslbauer gleichermaßen. Das Unternehmen unterhält mehrere Niederlassungen in Südtirol (Klausen, Kastelruth, Blumau), für die Niederlassung in Rodeneck im Pustertal wurde das bestehende Verwaltungsgebäude abgebrochen und in zweigeschossiger Form neu errichtet. Es enthält neben den Büro- und Sitzungsräumen auf beiden Ebenen im Erdgeschoss auch einen Verkaufsbereich, in dem die Waren ausgestellt werden. Dementsprechend repräsentativ und optisch einladend wurde der Neubau nach den Plänen des Architekten Hannes Kofler gestaltet. Der Neubau ist im Norden des Grundstückes situiert, die für den Grundriss gewählte Trapezform resultiert aus einer Schräge im Grundstück. Das Volumen verjüngt sich nach Norden und bildet am Ende im Obergeschoss eine begehbare Terrasse aus. Gegenläufig zu dieser Verjüngung wird die Attika, die das Flachdach umgibt, nach Norden hin höher. Daraus ergibt sich eine Dynamik, die den Entwurf markant erscheinen lässt. Die Fertigbetonelemente, aus denen das Gebäude hergestellt wurde, sind nach innen und außen auf Sicht belassen. Die Fassaden sind geprägt durch den regelmäßigen Wechsel von Beton- und Fensterelementen, welche die Büro- und Verkaufsflächen gut belichten. Die beiden Eingangsbereiche im Erd- und Obergeschoss bilden sich durch das Zurückfalten der Fassade, die sich in dem Bereich auch farblich von der übrigen Fassade unterscheidet. Auch im Inneren dominiert eine ansprechende und schörkellose Gestaltung, in der das verwendete Baumaterial auf Sicht belassen und damit auch ausgestellt wird – was für einen Baumaterialhändler zweckdienlich erscheint. Es dominieren Sichtbeton (die Deckenelemente haben eine integrierte Heizungs- bzw. Kühlfunktion), Fichtenholz (Möblierung und Trennwände in den Büros) und Metall (Türen). Foto: © Hannes Kofler Projekt-Partner DeBoWa KG des Mair Günther & Co., St. Martin-Gsies PROGRESS AG, Brixen (BZ) Foto: © Hannes Kofler 178
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