architektur südtirol 2025/26

Wiederbelebung eines historischen Gasthauses In Alt-Wengen eröffnete die „Ostaria Vedla” Projekt-Partner  Artejanat de Moling Oscar & Co. KG, La Valle  Karl Pichler AG, Algund  Zimmerei Tolpeit Erhard, Wengen (BZ) Das Gebäude war als Gastbetrieb lange geschlossen, jedoch durchgehend bewohnt und befand sich deshalb in einem guten Erhaltungszustand. Es handelt sich um ein überwiegend in Mauerwerk errichtetes Gebäude, die oberen Geschosse sind in Mischbauweise aus Mauerwerk und Holzständerkonstruktion ausgeführt. Lediglich der talseitige Giebel des Dachgeschosses ist vollständig in Holzbauweise errichtet. Das Haus besteht aus einem Keller mit einer kleinen Stube, dem Erdgeschoss mit den alten Gasträumen, der Küche und dem angrenzenden Backofen sowie dem Obergeschoss, das ebenfalls der Bewirtung der Gäste diente, und einem als Dachboden genutzten Dachgeschoss. Das Gebäude wurde im Rahmen des Denkmalschutzes so adaptiert, dass heute Keller und Erdgeschoss dem Restaurantbetrieb vorbehalten sind, Bevor das Ortszentrum von Wengen im 19. Jahrhundert nach Plan Murin an seinen heutigen Standort verlegt wurde, befand sich dieses in Alt-Wengen rund um die alte Kirche zum Hl. Genesius. Um den noch stehenden Kirchturm gruppieren sich mehrere historische Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen. Eines davon ist ein bereits 1599 erwähntes Gasthaus mit Tanzsaal, welches lange außer Betrieb war und nun, nach der Restauration, als „Ostaria Vedla” wieder eröffnet wurde. Studio Archea Foto: © Simon Ploner Foto: © Simon Ploner 172

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