Zahlen – Daten – Fakten Auftraggeberin: HOWOGE Wohnungsbau gesellschaft mbH, Berlin Generalplanung LP 1–9: ZOOMARCHITEKTEN GmbH, Berlin Team: Steffen Gehrhardt Elena Zaera Muñoz Generalübernehmer: BATEG GmbH Ausführungsplanung für Generalübernehmer: weberbrunner architekten, Berlin Bruttogeschossfläche: ca. 7.630 m² Fertigstellung: 2024 Projekt-Partner GD Bauunternehmung GmbH, Berlin Winzler GmbH Spedition & Baustoffhandel, Oranienburg Das Gebäudevolumen folgt der Struktur der Stralauer Halbinsel. Auf der Parkseite wurde ein tiefer Laubengang vorgelagert, der alle Wohneinheiten erschließt und gleichzeitig zum zentralen Kommunikationsort wurde. Gesichert durch ein Edelstahlnetz, das als Absturzsicherung und als Pflanzenrankhilfe dient. Durch die gegliederte Holzfassade ahnt man von außen, wie sich die Grundrisse aufteilen. Wohnküchen sind zur Park und Laubengangseite orientiert, während die Schlafräume an der gegenüberliegenden ruhigen Bootsbauerstraße liegen. Auch einer zukunftsweisenden Mobilität trägt man Rechnung mit 126 Fahrradabstellplätzen, davon 62 überdacht sowie ausreichend Platz für Lastenräder. Tiefgaragenplätze vorgerüstet auf EMobilität und die gute ÖPNVAnbindung mit fußläufigen Verbindungen machen den Verzicht auf das Individualfahrzeug leicht. ZOOMARCHITEKTEN Ökologischer Mehrwert Der besonderen Lage auf der Halbinsel, fern der Anonymität der Großstadt trägt das Wohnprojekt Rechnung, indem es ein besonderes Wohnkonzept verfolgt. Die Leitschnur des Entwurfes beschäftigt sich mit der Frage, wie sich serielles Bauen mit zukunftsweisenden, entwicklungsoffenen Wohnkonzepten neu denken lässt. Die gefundenen Antworten liegen in sozialen und ökologischen Nachhaltigkeitsfaktoren. Im Kontext des kommunalen Wohnungsbaus wurden hochwertige Bau und Wohnqualitäten zu leistbaren Preisen und fairen Mieten realisiert. Die Verwendung nachwachsender Rohstoffe, das Konzept der Schwammstadt und die Generierung von Strom für die Wohngemeinschaft durch Photovoltaikanlagen setzten nachhaltige Aspekte um. Das Regenwasser versickert auf dem Grundstück und eine extensive Begrünung des Gebäudedachs fördert ein gesundes Klima. Die Holzhybridbauweise des Gebäudes vereint Holztafelbauweise mit einem Tragwerk aus Stahlbeton und erfüllt den Energiestandard KfW 55. Foto: © Adrian Schulz Foto: © Adrian Schulz Foto: © Adrian Schulz Foto: © Adrian Schulz 81
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