architektur berlin 2026

Zeitzeugen auf dem Weg von der Pferdebahn zur Elektromobilität Betriebshöfe passen sich heutigen Anforderungen an Zahlen – Daten – Fakten Bauherr: BVG Berliner Verkehrsbetriebe Bereich Infrastruktur Architektur Leistungsphasen 1– 5: NAK Architekten GmbH, Berlin Architektur Leistungsphasen 6 – 8: Ronski Architekten GmbH, Berlin Fertigstellung: 2025 Berliner Verkehrsbetriebe Bereich Infrastruktur Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen, das seit über 100 Jahren die Berliner und ihre Gäste bewegt. In ihrem Portfolio hält die BVG deshalb neben einem modernen Fuhrpark unterschiedlichster Verkehrsmittel auch historische Gebäude, die es gilt, in die Schaltzentrale moderner Mobilität zu überführen. Zahlen – Daten – Fakten Bauherr: BVG Berliner Verkehrsbetriebe Bereich Infrastruktur Projekt-Partner  Carl Stahl ARC GmbH, Süßen  MIT Michel & Iwankowski GmbH, Berlin  Schilling Rohr- und Kanalreinigung GmbH, Berlin Viel Betrieb auf dem Betriebshof Lichtenberg Auf den Gleisen und Weichen der Straßenbahn in der Siegfriedstraße ist besonders viel Betrieb. Die Belastungen für das Schienenmaterial sind daher enorm, weshalb die BVG in mehreren Bauphasen umfangreich Gleise und Weichen erneuert. Noch viel umfangreichere Arbeiten finden zeitgleich auf dem Betriebshof Lichtenberg selbst statt: Dort wird weit mehr als einen Kilometer Gleis erneuert, ebenso wie mehrere Weichen und Gleisverbindungen. Außerdem werden zusätzliche Aufstellmöglichkeiten für die Bahnen geschaffen. Foto: © BVG Berliner Verkehrsbetriebe GmbH Umbau des Stützpunktes Hermannstraße in ein modernes Raumkonzept Das Gebäude des Gleichrichterwerkes und Wohngebäudes in der Hermannstraße 5–8 in Berlin Neukölln wurde von Alfred Grenander als Stahlskelettkonstruktion geplant und 1930 in Betrieb genommen. Das gesamte Gebäude mit dem Gleichrichterwerk und den Wohnungen ist mittlerweile als Baudenkmal eingestuft. Durch die Verkleinerung der Anlagen des Gleichrichterwerks stehen die Flächen des ersten Obergeschosses für eine Erweiterung des Stützpunkts und eine neue Büronutzung zur Verfügung. Die zur Verfügung stehende Raumfläche ermöglicht die Unterbringung von max. 21 Büroarbeitsplätzen, wobei der großzügige Hallencharakter erhalten blieb. Foto: © BVG Berliner Verkehrsbetriebe GmbH 56

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