architektur berlin 2026

Zahlen – Daten – Fakten Auftraggeber: Staatl. Hochbauamt Karlsruhe Architektur: Herzog & de Meuron, Basel (CH) Vogt Landschaftsarchitekten, Basel (CH) Erweiterter Rohbau: ANES Bauausführungen Berlin GmbH Fertigstellung: 2029 Projekt-Partner  Akcay Bauausführung GmbH, Berlin  intermetric GmbH, Stuttgart  Winzler GmbH Spedition & Baustoffhandel, Oranienburg Die Kunst zieht 2029 in berlin modern ein Der Neubau berlin modern wird ein Haus für die Kunst des 20. Jahrhunderts in all ihren Ausdrucksformen sein. Es entsteht, weil derzeit die weltberühmte Sammlung der Neuen Nationalgalerie nur in kleinen Ausschnitten gezeigt werden kann. Gleichzeitig wird der Neubau das Kulturforum als einen Stadtraum mit einzigartigem Zusammenspiel verschiedener Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen neu ordnen. Der Neubau entsteht nach Plänen des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron mit Vogt Landschaftsarchitekten. Die eigenständige, offene Form von berlin modern stellt den Menschen und seine Interaktion mit Kunst in den Vordergrund. Kunst wird den Besuchern auch in Zukunft unmittelbar und auf ANES Bauausführungen Berlin GmbH allen Seiten des Hauses begegnen. Mit dem neuen Haus erfüllt sich nicht nur ein langgehegter Wunsch der Neuen Nationalgalerie, auch das Berliner Kulturforum wird endlich vollendet. Durch die neuen Räume und Wege sowie die geplanten Bepflanzungen entsteht eine lange vermisste Aufenthaltsqualität. Viel Grün wird für ein verbessertes Mikroklima am gesamten Kulturforum sorgen. Vogt Landschaftsarchitekten haben dafür ein Bepflanzungskonzept ausgearbeitet, das bereits auf künftige Klimaveränderungen Rücksicht nimmt. Der erste Spatenstich für berlin modern, damals noch „Museum des 20. Jahrhunderts“, fand im Dezember 2019 statt. Nach vorbereitenden Baumaßnahmen, unter anderem zur Baufeldfreimachung, entstand auf einer Grundfläche von ungefähr 8.000 m² die Baugrube mit rund 16 m Tiefe. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten musste die Baugrubenumschließung als wasserdichtes Trogbauwerk mit rund 25 m tiefen Wänden ausgeführt werden. 2023 begannen die Rohbauarbeiten des Hochbaus, im Februar 2024 wurde der Grundstein gelegt. Die bauliche Fertigstellung ist für 2029 geplant, dann zieht die Kunst ein. Es folgt die museumsspezifische Ersteinrichtung sowie die Einrichtung der Eröffnungsausstellung. Dazu gehört auch der Umzug von 5.000 Werken der Neuen Nationalgalerie, 30.000 Werken des Kupferstichkabinetts und zahlreichen Werken der Kunstbibliothek; außerdem der Werke der Sammlung Marx, die aktuell noch im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart zu sehen sind. Visualisierung: © Herzog & de Meuron Visualisierung: © Herzog & de Meuron/Katharina Sieverding 162

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