architektur berlin 2026

Projekt Siegerentwurf für das Neue Stadtquartier Elisabeth Aue steht fest Das im November 2025 gestartete kooperative Werkstattverfahren für das Neue Stadtquartier Elisabeth-Aue ist am 26. März 2026 erfolgreich abgeschlossen worden. Die Jury hat aus vier Entwürfen den städtebaulichen Entwurf von Hosoya Schaefer Architects AG mit AgenceTer.de GmbH Landschaftsarchitekten ausgewählt. Er bildet die Grundlage für die weiteren Planungsschritte. Der Entwurf zeigt besonders überzeugende Antworten zu den vielfältigen Anforderungen des Standorts auf und zeichnet sich durch eine hohe städtebauliche Qualität aus. Die Idee überzeugt durch vier grüne Anger-Kieze, die mit einem großzügigen Park verbunden sind. Damit wird im neuen Stadtquartier eine hohe Wohnqualität geschaffen. Auf der rund 73 ha großen landeseigenen Fläche Visualisierung: © Groth Gruppe/Hilmer Sattler Architekten der Elisabeth-Aue soll ein gemischtes, ökologisches und nachhaltiges Stadtquartier der kurzen Wege entstehen. Geplant sind 5.000 neue Wohnungen, sowie ergänzend Dienstleistungen, Einzelhandel, Büros, Schulen sowie weitere soziale und kulturelle Einrichtungen. Um einen qualifizierten städtebaulichen und freiraumplanerischen Entwurf für die Entwicklung des Neuen Stadtquartiers zu erarbeiten, wurde der städtebaulichfreiraumplanerische Realisierungswettbewerb nach RPW durchgeführt. Der anonyme Wettbewerb wurde gemeinsam von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und der Entwicklungsgesellschaft Elisabeth-Aue GmbH ausgelobt. Zwölf Planungsteams aus Deutschland und Europa hatten sich beteiligt. Berlin-Lichterfeld Süd geht in die Umsetzung In Berlin-Lichterfelde Süd geht es in die Umsetzung eines Stadtquartiers mit ca. 2.500 Wohneinheiten, durchdachter sozialer Infrastruktur, optimaler Verkehrsanbindung, großzügigen öffentlichen Grünflächen und der sogenannten „Lichterfelder Weidelandschaft“ mit rund 61 Hektar. degewo realisiert über 1.000 Wohnungen für den eigenen Bestand, davon über 50 Prozent gefördert. Das Joint Venture von degewo mit WÖHR + BAUER realisiert über 850 freifinanzierte Wohnungen und ein Quartierszentrum in urbaner Qualität. Der bisherige Eigentümer, der Projektentwickler Groth Gruppe, entwickelt rund 420 Reihenhäuser. Die Erschließung des kompletten rund 36 Hektar großen Entwicklungsareals übernimmt das Joint Venture von degewo mit WÖHR + BAUER. Damit sind die Voraussetzungen für eine Umsetzung eines der größten Wohnentwicklungsprojekte der Hauptstadt im Zeitraum von 2026 bis 2035 geschaffen.

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