architektur berlin 2026

Projekt-Partner  Baustoffwerke Havelland GmbH & Co. KG, Oranienburg-Germendorf  DYWIDAG-Systems International GmbH Spanntechnik Deutschland-Nord, Nauen  E.D.S. Eisenverlegung Bau GmbH, Berlin  Ingenieurgruppe HTPS Part. mbB HTGS GmbH, Berlin  KLIMAVOMFEINSTEN GmbH, Berlin  Metallbau Windeck GmbH, Kloster Lehnin  Schüco International KG, Bielefeld  Spitzbart Treppen GmbH, Oberasbach PORR GmbH & Co. KGaA Hochbau Ost . ZNL Berlin Spezialtiefbauarbeiten. Um Verformungen zu vermeiden, wird die Baugrube mit Stahlkonstruktionen ausgesteift und das Schadowhaus mit rückverankerten Düsenstrahlkörpern unterfangen. Erschütterungs- und Setzungsmessungen begleiten alle Spezialtiefbauarbeiten engmaschig. Nach dem Abriss des Kellers wurde eine rund 1.800 m² große und 6 m tiefe Trogbaugrube erstellt. Der Grundwasserspiegel liegt etwa 3 m unter der Geländeoberkante, deshalb wurde die Baugrube wasserdicht und die Sohle im Düsenstrahlverfahren (DSV) abgedichtet. Die Umschließung erfolgt mit einer Bohrpfahlwand aus 240 Pfählen und einer 54 m langen Spundwand. Die Bodenverhältnisse sind heterogen: Unter den Auffüllungen liegen mitteldichte und locker gelagerte Sande sowie organogene Böden. Eine etwa 50 m breite und bis zu 12 m tiefe Torfrinne durchzieht das Baufeld. Daher werden zur Bodenverbesserung 168 Atlas-Säulen und 210 DSV-Säulen eingesetzt. Das Gebäudekonzept setzt konsequent auf Nachhaltigkeit und regenerative Energiequellen wie Geothermie und Photovoltaik. Eine Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) wird angestrebt. Die Planung und Ausführung erfolgt mit LEAN Management und Building Information Modeling (BIM), was für Transparenz, schnelle Entscheidungen, Terminsicherheit, Kostentransparenz und effiziente Zusammenarbeit sorgt. Bereits einen Monat nach Beginn des Hochbaus wurde die Bodenplatte des ersten Bauteils betoniert, und zehn Tage später war die Fundamentebene fertiggestellt. Das gesamte Untergeschoss wurde aufgrund des hohen Grundwasserspiegels zusätzlich mit einer Frischbetonverbundfolie gegen Feuchtigkeit abgedichtet. Foto: © PORR 125

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