Projekt Gebäude passen sich der neuen Mobilität an Elektrifizierung der Busflotte erfordert Umbau des Betriebshofes am Standort Hohenschönhausen Auf der Schiene ist die BVG mit U-Bahnen und Straßenbahnen bereits zu 100 Prozent elektromobil unterwegs. Auf der Straße tragen heute schon fast 300 elektrisch angetriebene Busse und die dazugehörigen Lademöglichkeiten dazu bei, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren und die Luftqualität für ein lebenswerteres Berlin zu verbessern. Der Betriebshof Indira-Gandhi-Straße ist schon seit 2019 groß im E-Bus-Geschäft. Dort wurde 2024 die erste reine E-Bus-Werkstatt der BVG fertiggestellt. Auf rund 2.100 m² befinden sich neun Arbeitsstände, davon vier mit Stempelhebeanlagen und Dacharbeitsbühnen. Bis zu 150 Elektrobusse können hier betreut werden. Die Arbeiten mussten bei laufendem Betrieb durchgeführt werden, was das Rangieren mit Gelenkbussen auf dem Areal während der Bauphase herausfordernd machte. Im Zuge der Erweiterung der E-Bus-Flotte wird die Halle F auf dem Betriebshof in der IndiraGandhi-Straße grundinstand gesetzt und für eine erweitere E-Mobilität, Werkstatt und Serviceeinrichtungen ausgestattet. Die Fahrzeuge kommen aus dem Verkehrsnetz und müssen schnell wieder in den täglichen Ablauf integriert werden. Dazu ist eine ausreichende Ladeinfrastruktur, Reinigungsmöglichkeiten und Einrichtungen für die Fahrer notwendig. Der Betriebshof mit der markanten Halle stammt aus den 1950er Jahren und wurde nach 1990 bereits modernisiert. Die Busse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind wichtig für den öffentlichen Personennahverkehr in Berlin: Rund 1 Million Menschen sind jeden Werktag mit den rund 1.500 Fahrzeugen unterwegs, die mehr als 6.500 Haltestellen in ganz Berlin bedienen. Diese größte LinienbusFlotte Deutschlands fährt noch größtenteils mit Dieselantrieb. Das soll sich ändern, damit Berlin auch hier seiner Verantwortung für den globalen Klimaschutz nachkommt und die Luft sauberer und die Umgebung leiser wird. Deswegen hat Berlin die Weichen auf Elektromobilität im Busverkehr gestellt. Bis 2030 sollen alle Busse der BVG elektrisch bzw. dekarbonisert angetrieben sein. Der ÖPNV soll dann vollständig emissionsfrei betrieben werden. Die Anwohnerinnen und Anwohner profitieren von einer geringeren Abgasbelastung und zudem von weniger Lärm. Das liegt vor allem an den deutlich geringeren Anfahrtsgeräuschen. Abbildung: © Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) 12
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