architektur rhein-main 2025

XXXXX Anzeige Projekt-Partner  Günther Dörhöfer Bauunternehmung GmbH, Trebur  IBR Baumanagement GmbH, Dornburg  R.A.B.S. Balkonbau GmbH, Unstruttal / OT Lengefeld  Weisbrod+Partner Beratende Ingenieure PartGmbB, Osthofen werden. Die außenliegenden Stege mit ihren Treppen aus Stahl erschließen einen Teil des Gebäudebestands sowie die Aufstockungen und Satelliten. Ein freistehender dreigeschossiger Neubau ergänzt das Ensemble. Die gezielte Platzierung der Neubauten zwischen den bestehenden Bäumen, ermöglicht eine Nachverdichtung ohne Eingriffe in das wertvolle Mikroklima und schafft zonierte und gemeinschaftlich nutzbare Freiräume. Holzbauweise als Schlüssel zur Ressourcenschonung Die Aufstockungen und Satelliten wurden in Holzsystembauweise realisiert. Schlanke Außenwände von etwa 30 cm Dicke ermöglichen hohe Raumausnutzung und erfüllen KfW-55-Standard. Die serielle Vorfertigung verkürzt die Bauzeit, minimiert Lärm- und Staubbelastung für die Bestandsbewohner und schützt den Baumbestand. Sichtbare Holzkonstruktionen prägen sowohl die Innenräume als auch die Fassaden, schaffen eine natürliche, warme Atmosphäre und verbessern das Raumklima durch feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften. Die Wahl des Baustoffs Holz trägt zudem erheblich zur Klimafreundlichkeit des Projektes bei. Bei dem Projekt kamen verschiedene serielle und vorgefertigte Bauweisen zum Einsatz. Die Aufzugsschächte wurden als Stahlbeton-Fertigteile ausgeführt. Die Stegverbindungen zwischen dem Bestandsgebäude und dem Neubau („Satelliten“) bestehen aus Stahl und wurden geschossweise vorgefertigt. Der Holzbau wurde in vorgefertigter Holzständerbauweise realisiert. Auch die Vorstellbalkone wurden vorgefertigt. Die Idee der Erschließung besteht in neuen Treppenanlagen mit Aufzug, die pro Bestandsgebäude jeweils sechs Wohnungen barrierefrei erschließen. Auch die Wohnungen der Satelliten und Aufstockungen sind dadurch barrierefrei erschlossen. Durch die Laubengänge und Stege als zweite bauliche Rettungswege konnte auf zusätzliche Feuerwehrzufahrten verzichtet werden, wodurch wertvolle Grünflächen erhalten bleiben. Die Freianlagen wurden neu gegliedert: mäandernde Wege, Spielflächen, Fahrradstellplätze und Gemeinschaftsbereiche schaffen differenzierte Aufenthaltsräume. Foto © FFM ARCHTEIKTEN Markus Raupach Foto © FFM ARCHITEKTEN Arno Rothacker FFM ARCHITEKTEN TOVAR + TOVAR PartGmbB 81 ▪ Tragwerksplanung ▪ Thermische und Akustische Bauphysik ▪ Individuelle Energieberatung ▪ Sachverständige für Gebäudeschäden www.weisbrod-partner.de Tragwerksplanung+Leidenschaft] [ ²

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