architektur rhein-main 2025

XXXXX Projekt-Partner  DRUM GmbH & Co. KG, Waldmohr  EDO-Gesellschaft für Trockenbau mbH, Maintal Im Zuge der Planung wurde die innere Raumstruktur vollständig aufgelöst und durch eine klare Gliederung mit außenliegenden Büros sowie Mittelzonen als offene Wartebereiche ersetzt. Auf Wunsch des Bauherren, soll der neue Grundriss eine interne Vernetzung zwischen den einzelnen Fachbereichen fördern. Durch den Einsatz von Glassystemwänden mit integriertem Sichtschutz und hohen Schallschutzanforderungen kann das Tageslicht bis in die Mitte der Geschosse dringen. Im Rahmen der Beratungsangebote werden auch vertrauliche Gespräche geführt, deshalb lagen auch akustische Anforderungen im Fokus einzelner Büroräume. Um diesen sensiblen Situationen gerecht zu werden sind an den betreffenden Räumen Schalltüren und Sichtschutz angebracht. Fassade mit wechselnder Optik Die alte Bandfassade mit vorgehängten Steinplatten wurde durch eine perforierte weiße Metallfassade mit fünf Erkern erneuert. Diese zitiert mit der Anordnung unterschiedlich großer Kreuzlochungen das Bild „Die Erschaffung Adams”. Mit diesem weltberühmten Werk Michelangelos aus der Sixtinischen Kapelle gibt das Gebäude dem Betrachter schon von außen einen Hinweis was sich hinter der Fassade verbirgt. Die sich beinahe berührenden Finger stehen für eine Hoffnung auf Kontakt. Dafür steht das Gebäude, das mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Geschlecht, Sprache oder Religion ins Gespräch kommt. Die Fassade ist nur partiell im Bereich der Fensterbänder mit Öffnungen versehen, sodass Teile der Metallplatten auch vor den Fenstern sitzen. Somit wechselt das Gebäude je nach Tageszeit seine optische Wirkung auf den Betrachter. Abends entsteht ein transparenteres Bild als tagsüber und in den Räumen erzeugen die Kreuzöffnungen eine besondere Lichtwirkung. Neben den Büro- und Beratungsräumen, gibt es auch größere Tagungsräume, die beispielsweise von Selbsthilfegruppen genutzt werden sowie auf allen Etagen barrierefreie Toiletten. Foto © Thomas Ott Foto © Thomas Ott STANIEK + architekten + ingenieure 49

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