bauen + handwerk metropolregion rhein-main 2025
3 Editorial Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser, Sie blättern gerade im Printmedium oder der Onlineversion der neuesten Ausgabe unseres Fachjournals „architektur bauwirtschaft + industrie“ für die Region Rhein-Main. Unsere Stammleser haben schon länger eine regionale Ausgabe der Metropolregion Rhein Main vermisst, so entwickelte sich die Idee, uns nach einigen Jahren wieder mal im Herz von Hessen umzuschauen. Viele Projekte über die wir damals im Planungsstadium berichteten sind inzwischen längst übergeben, dafür neue Ideen gerade am Entstehen. Wir haben jedoch auch von den Hürden und zunehmend herausfordernden Bedingungen von kommunalen und privaten Bauherren erfahren. Da passte es, dass zur Hauptversammlung des Deutschen Städtetages im vergangenen Jahr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bedeutung der Kommunen für die Demokratie mit dem Satz betonte: „In den Städten entscheidet sich, ob die Menschen Vertrauen in die Handlungsfähigkeit unseres Staates haben.“ Nach dieser Aussage liegt der Erfolg für Energiewende, Digitalisierung, sozialer Sicherheit und dem Erhalt der Demokratie in der Hauptverantwortung der Kommunen. Im Moment stehen leider ausgerechnet die Städte und Gemeinden auf Grund der internationalen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen stark unter Druck. Hauptsächlich sind sie derzeit auf Kosten des sozialen Zusammenhalts zum Sparen gezwungen und können ihre Aufgabe als vertrauensbildendes Korsett für die Gesellschaft kaum mehr ausüben. Dies wird sich kurzfristig auch nicht ändern, zu vielschichtig sind die Faktoren, die darauf Einfluss nehmen und auch nicht immer nur von Bund und Ländern lösbar. Zu unberechenbar wirken die Kräfte derzeit auf Deutschland und Europa. Bei der Auswahl der Projekte haben wir jedoch auch festgestellt, dass es durchaus kreative Lösungen gibt und auch das Umland spannende Geschichten erzählen kann. So entwickelte die Kleinstadt Wächtersbach, ziemlich genau zwischen Frankfurt am Main und Fulda liegend, in einem historischen Schloss das neue Rathaus und im Alten Amtsgericht einen Ort für Kinderbetreuung sowie Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Zwar noch in einer positiveren konjunkturellen Stimmung geplant, wurden die Projekte trotzdem konsequent umgesetzt. Ein engagierter privater Investor und ein Liegenschaftstausch machten es möglich; wir berichten in der Ausgabe davon. Weitere Kommunen, wie beispielsweise die Städte Hattersheim am Main oder Mörfelden-Walldorf investierten für den Sportverein und die Freiwillige Feuerwehr und damit für Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Bei unseren Recherchebesuchen konnten wir feststellen, dass sich auch außerhalb der traditionell starken Standorte wie Frankfurt am Main und Wiesbaden ebenfalls interessante Projekte entwickeln. So zum Beispiel das „Haus Mittendrin“ in Fulda, dessen Name auf seinen Standort hinweist und als Tagesförderstätte Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen einen schützenden Raum bietet. Oder das neue Stadtteilzentrum SüdOst Hanau, das im Rahmen der „Sozialen Stadt“ einen alten Industriebau ersetzt und das Zusammenleben der unterschiedlichen nationalen Bevölkerungsgruppen fördert. Auch die großen Kommunen schaffen Vertrauen. So wurde das neue Bürogebäude KREISLER zum Sitz der Deutschlandzentrale für Nestlé in der Frankfurter City. Eine Vision von Planer und Investor schenkte einem Bürostandort aus den 1960er Jahren ein neues Leben mit modernen Arztpraxen, flexiblen Büroräumen und unter anderem dem französischen Generalkonsulat als neuem Mieter im Stadtteil Bockenheim. Und irgendwo zwischen kommunalen Aufgaben und renditekalkulierten Entscheidungen haben wir auch die Projekte getroffen, die von kreativen Planern entworfen und von begeisterten Bauherren umgesetzt wurden. So verwandeln sich Lebensräume in Lebensträume mit Indoorrutsche im Wohnhaus, Outdoorküche im Garten oder lichtdurchfluteten Räumen mit spektakulären Aussichten. Wir können hier nicht auf alle Projekte hinweisen, legen sie Ihnen jedoch alle ans Herz beim Durchblättern der Ausgabe. Mit viel Engagement wurden wir von Architekten, Planern und Bauherren mit Informationen versorgt. Zahlreiche Projekt-Partner vermittelten uns Wissen über ihre Aufgaben innerhalb einzelner Gewerke. Bei Ihnen allen bedanken wir uns für ihre Zuarbeit und Geduld und letztendlich dafür, dass sie unsere Ausgabe mit Leben füllen. Viel Spaß bei Ihrer Reise durch die Metropolregion Frankfurt am Main. Es grüßt Sie Ihr Verlagsteam Foto © Gerd Altmann auf Pixabay
4 Editorial 3 Inhaltsverzeichnis 4 Das Werk Aero Pump – eine Erfolgsgeschichte 6 mit Wachstum in drei Schritten Prämierter Entwurf setzt die Produktionserweiterung in Hochheim am Main um Hochwertige Architektur mit urbanem Charakter 12 Das zweite Leben eines Bürostandortes aus den 1960er Jahren Das fliegende Klassenzimmer von Breckenheim 18 Schul- und Turnhallenbau in Wiesbaden Die Stadt Wächtersbach liebt ihre 24 historischen Gebäude Bobbycar trifft im Alten Amtsgericht auf Rollator und Schloss Wächtersbach wird neues Rathaus Die Projekte aus einem anderen Blickwinkel sehen 30 Vertrauensvolles Verhältnis zwischen Bauherren und Planer Nachhaltige Landeszentrale wird 35 für die Zukunft erweitert Aufstockung in Neuhof-Dorfborn mit Einrichtung von „Coffices“ Öffentliche Architektur im Wandel 38 Neue Räume für Stadt und Kreis Energetische Sanierung des Gebäudeteils B 43 der Otto-Hahn-Schule in FFM Da macht Lernen wieder Spaß Herzlich Willkommen im neuen Leben 44 Bestandsgebäude erleben eine Fitnesskur für die nächsten Jahrzehnte Mehrere Wege führen zur Nachhaltigkeit 48 Zwei Beispiele für eine Umnutzung und Nachverdichtung durch Aufstockung und Anbau Klassische Villa in Dreieich-Götzenhain 52 Knapp 380 m² elegante Wohnfläche Bauen und Sanieren für Bildungsaufträge 56 Kita Frankfurt-Ginnheim und Kita Rodensteiner Abriss oder Neubau, das ist hier die Frage? 60 Es gibt darauf kein „Richtig oder Falsch“ Wenn der Architekt freie Hand hat … 64 … entsteht im Taunus eine ungewöhnliche Villa am Hang Vier Fassadenentwürfe für die Frankfurter City 67 Flexibles Bürogebäude mit Gewerbeflächen für die Biebergasse und den Börsenplatz OP am offenen Herzen in der 69 Wiesbadener Fußgängerzone Stahltisch erlaubt Abriss der Erdgeschosse bei Erhalt der oberen Etagen Wenn aus Lebensräumen Lebensträume werden 70 Zwei Einfamilienhäuser überraschen mit ungewöhnlichen Details Inhalt
5 Neues Multifunktionsgebäude steht 73 und heißt „Mittendrin“ Neue Tagesförderstätte auf dem Campus von St. Antonius in Fulda „Schön, dass es noch solche Bauherren gibt“ 74 Warum ein Architekt ins Schwärmen gerät Integration von nachverdichtendem Neubau 76 Wohnungsbau in Maintal ersetzt Einfamilienhaus Zeitgemäße Arbeitswelt für Nestlé 79 in der Frankfurter City Das Bürogebäude KREISLER wurde der neue Sitz der Deutschlandzentrale Nachhaltige Nachverdichtung durch Holzbau 80 Wohnanlage Hessenring in Rüsselsheim als Blaupause mit Modellcharakter Ehemalige Marktschule öffnet sich wieder 83 für Vereine und als Bibliotheksstandort Nach der Generalsanierung zieht wieder Leben in Kleinwallstadt ein Alltagstaugliche Lebensräume, 84 die Funktion und Ästhetik verbinden Das junge Büro Next Space findet überraschende Lösungen Schulbetrieb ohne Interimslösung 88 Erweiterung der Markwaldschule in Mühlheim Neubau Feuerwehrgerätehaus Mörfelden-Walldorf 90 Impressum 87 Branchenverzeichnis 92 Abbildungen Titelseite (von oben nach unten): Kita am Wiesenrain 20 Foto © Marius Mersinger Hochhaus Hamburger Allee 26-28 Foto © Rainer Taepper Haus SM Lohrhaupten Foto: © Next Habitat Villa 209 – BVH Mainhausen Foto © Karl Kaffenberger Architektur und Einrichtung, Erbach/ Kristof Lemp, Darmstadt Die AeroPump Story, 2. BA Foto © Dejan Saric, Düsseldorf Abbildungen oben (von links nach rechts): Feuerwehrgerätehaus Mörfelden-Walldorf Foto ©: Michael Hudler/ Lengfeld & Wilisch Architekten PartG mbB Das Kreisler - Neubau eines Büro- und Geschäftshauses Foto © Junlong Song, Architektenkontor Faller + Krück Rathaus Groß-Zimmern Foto © pätzold kremer architekten PartG mbB Aufstockung 2. Obergeschoss Verwaltungsgebäude, Fa. Fronius in Neuhof-Dorfborn Foto: © www.salihusta.de/Fronius Deutschland GmbH
6 XXXXX Egon Schwab hatte vor fast 50 Jahren eine geniale Idee: konservierungsfreie Zerstäuberpumpen ohne Treibgas für die Pharma- und Kosmetikindustrie. Er gründete die AeroPump GmbH und benötigte für das stark wachsende Unternehmen eine neue, mitwachsende Produktionsstätte am heimischen Standort in Hochheim am Main. 2007 gewannen die Architekten Pahl + WeberPahl, heute pwpMAS mit Sitz in Darmstadt, den ausgelobten Wettbewerb für die Erweiterung der zukünftigen Produktionsstätte. Inzwischen konnte schon der zweite Bauabschnitt übergeben werden. Zeitweise war die Erweiterung eine der größten Baustellen von Hochheim am Main. pwpMAS Architekten PartG mbB Foto © Dejan Saric, Düsseldorf Das Werk Aero Pump – eine Erfolgsgeschichte mit Wachstum in drei Schritten Prämierter Entwurf setzt die Produktionserweiterung in Hochheim am Main um
7 XXXXX pwpMAS Architekten PartG mbB Zahlen – Daten – Fakten Bauherr: AeroPump Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Hochheim am Main Entwurf: Pahl + Weber-Pahl Planungsgesellschaft mbH & Co. KG, Darmstadt Seit 2024: pwpMAS Architekten PartG mbB, Darmstadt Projektleiter: Prof. Burkhard Pahl Bauausführung: Faber + Schnepp Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG, Langgöns BGF: 1. Bauabschnitt 11.700 m2 Verwaltungsgebäude 2.300 m2 2. Bauabschnitt 7.600 m2 Fertigstellung: 1. Bauabschnitt 2009 Verwaltungsgebäude 2012 2. Bauabschnitt 2020 Die AeroPump GmbH ist einer der führenden Hersteller von pharmazeutischen Applikationssystemen. Seit der Gründung im Jahr 1976 wächst das Unternehmen stetig und verkauft seine Produkte millionenfach in alle Welt. Der Zuschnitt des Firmenareals und die dynamische Entwicklung des Unternehmens erforderte bei dem ausgelobten Wettbewerb für die Erweiterung des Firmensitzes konzeptionell eine klare Zonierung und Entwicklungsfähigkeit der Betriebsabläufe. Dem Entwurf liegt daher ein klares Rückgrat zugrunde: Die Erdgeschossebene (+1,80 m über dem Gelände) wurde durchgängiges Erschließungselement mit ebenerdiger Warenanlieferung und Eingangsbereich, einschließlich Maschinentransport auf einer Ebene (mit niveaugleicher Übergabe an/von LKW). Der gesamte Materialtransport erfolgt im Untergeschoss der zweigeschossigen Fabrik. Fahrerlose Transportsysteme (FTS) übernehmen den Warentransfer mittels Kleinladungsträger und automatischer Einladung/Auslagerung in ein autonomisches Kleineteilelager (AKL), das als Pufferspeicher der Montage zugeordnet ist. Daran angelegt sind Labore, Werkstätten und Technikflächen. Materialität, Licht und Informationssysteme bilden eine formelle Einheit und setzen die Corporate Identity des bestehenden Werkes sinnfällig fort. Leitfarbe ist der firmentypische Blauton untersetzt mit weißen und metallischen Tönen. Foto © Thomas Ott, Mühltal
8 pwpMAS Architekten PartG mbB Baulich umgesetzter Workflow Das modulare Raumkonzept der AeroPump Fertigungsgebäude folgt der Wertschöpfungskette und berücksichtigt anspruchsvolle Richtlinien der Good Managing Practice (GMP) Regularien im Pharmabereich. Die Haltung des jungen Unternehmens hinsichtlich Qualitätsstandards, Hygiene, Gestaltung der Reinräume (ISO-CLASS 7) und technischer Kompetenz spiegelt sich haptisch, wie visuell in der anspruchsvollen Architektur. Glatte, staubfreie Oberflächen, Arbeiten im Tageslicht, ein luftgestütztes ETFE-Kissen über dem zentralen Rückgrat, weiße und aluminiumfarbene Oberflächen in den Hygienebereichen, großflächige hinterleuchtete Bambusmotive zur Entspannung der Augen. All das erzeugt eine einzigartige Arbeitsatmosphäre. Zentrales Herzstück ist das dreigeschossige ovale Forschungs-, Verwaltungs- und Seminargebäude mit Besucherservice und Kantine, eingebettet in eine Parklandschaft mit Retentionsflächen (Wasserrückhaltung, Verdunstung und Versickerung) und Freisitzflächen. Darüber hinaus wurden über 20 großvolumige Platanen aus einer ehemaligen Industriebrache gerettet und mit einem Kran in die neugestalteten Freiflächen versetzt. Sie tragen, neben der Neubepflanzung zur Schattenspende und Biodiversität am Standort bei. Nach einer Planungs- und Bauzeit zwischen Herbst 2010 bis Ende 2012 entstand der Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 2.300 m². Foto © Thomas Ott, Mühltal Foto © Dieter Leistner, Würzburg
9 pwpMAS Architekten PartG mbB Entwicklung in mehreren Abschnitten Das architektonische Konzept erlaubte an dem Standort ein Wachstum in drei Schritten. Für die zukünftigen, weiteren Entwicklungsschritte können die Produktionsmodule gespiegelt und somit nochmals verdoppelt werden. Der erste Bauabschnitt umfasste die Anbindung an den Bestand mit Rohstofflager, Wareneingang, Produktionsmodulen sowie Sozialräumen. Zwischen Juni 2007 und Juli 2009 wurden rund 11.700 m² geplant und realisiert. In einem zweiten Bauabschnitt wurde das Rohstofflager erweitert, das Produktionsmodul 3, ein zweites automatisches Kleinteilelager, sowie Montageflächen, Reinraumbereiche und Sozialräume errichtet. Insgesamt entstanden nach einer Planungszeit zwischen 2012 und 2014 und einer Bauzeit zwischen 2018 und 2020 nochmals rund 7.620 m². Foto © Dejan Saric, Düsseldorf Foto © Thomas Ott, Mühltal
10 pwpMAS Architekten PartG mbB Anzeige Foto © Pahl + Weber-Pahl Planungsgesellschaft mbH & Co. KG, Darmstadt Projekt-Partner Albrecht GmbH, Kammlach Faber & Schnepp Hoch- und Tiefbau GmbH & Co.KG, Gießen KIRCHNER GmbH, Lahnau König & Heunisch Planungsgesellschaft GmbH & Co. KG, Frankfurt Weitz Türen und Tore GmbH, Ortenberg Faber & Schnepp zählt mit rund 300 Mitarbeitenden zu den großen mittelständischen Baubetrieben in Hessen. Seit über 90 Jahren ist Faber & Schnepp ein Name für Leistung und Zuverlässigkeit. Vertrauen Sie auf unsere Expertise, um Ihre Visionen in die Realität umzusetzen. Nach individuellen Architekturentwürfen verwirklichen wir Ihr schlüssel- fertiges Bauvorhaben. Wir stehen Ihnen mit kompetenter Beratung und umfassendem Service zu allen Leistungsphasen des Projektes zur Seite. FABER & SCHNEPP HOCH- UND TIEFBAU GMBH & CO. KG Ludwigstraße 51 · 35390 Gießen · Tel. 06 41/ 7 93 7-0 hfb@faberschnepp.de · www.faberschnepp.de
11 Unsere Leistungen: Tragwerksplanung • Objektplanung von Ingenieurbauwerken Bauwerkserhaltung und Ertüchtigung • Baudynamik • Baustatische Prüfung Unsere Arbeitsgebiete: Wohn-, Büro- und Verwaltungsbauten • Brückenbau • Wasserbau Industrie- und Hallenbauten Frankfurt • Berlin • Dortmund • Leipzig • Graz www.khp-ing.de König und Heunisch Planungsgesellschaft mbH & Co.KG Stresemannallee 30 • 60596 Frankfurt a.M. Telefon 069 / 6300080 • Email: ffm@khp-ing.de Foto: Stefan Schilling KHP KIRCHNER GmbH Beim Eberacker 10 · 35633 Lahnau info@k-spezialtiefbau.de · www.k-spezialtiefbau.de Telefon 06441 952910 · Telefax 06441 9529120 ALBRECHT GmbH | Gewerbestrasse 1 | 87754 Kammlach | www.albrecht-engineers.com TECHNISCHE GEBÄUDEAUSRÜSTUNG • Versorgungstechnik • Elektrotechnik • Gebäudeautomation • Spezialtechnik ALBRECHT - Synergien richtig nutzen PHARMAZEUTISCHE PROZESSTECHNIK • Prozessplanung • Laborplanung • Seit 30 Jahren planen und realisieren wir Projekte aus den verschiedensten Fach- und Spezialgebieten. Unsere langjährige Erfahrung in der Planung technisch hochwertiger Gebäude und unser breit gefächertes Know-how macht uns zu einem kompetenten und verlässlichen Partner. Vogelsbergstraße 73a · 63683 Ortenberg-Lißberg · Telefon 06046/95888-0 Telefax 06046/95888-28 · info@weitz-tueren-tore.de · www.weitz-tueren-tore.de Garagentore Haustüren Fenster Rollläden Antriebstechnik Zaunanlagen Markisen Vordächer Industrietore Objekttüren Brandschutz Feststellanlagen Wartungsservice Anzeigen zu pwpMAS Architekten PartG mbB 111
12 XXXXX zieglerarchitekten Der Frankfurter Stadtteil Bockenheim bildet geografisch den Mittelpunkt der Mainmetropole und entwickelte sich zum bevölkerungsreichsten Stadtteil Frankfurts. Angrenzend liegen das bekannte Frankfurter Westend, die Frankfurter Messe sowie das neu entstandene Europaviertel. Die Innenstadt ist nur drei Kilometer entfernt. Geprägt wird Bockenheim auch durch den Campus-Bockenheim der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Vor dem Hintergrund dieser zentralen Lage, entwickelte sich in den letzten Jahren ein prosperierender Wirtschaftsstandort innerhalb Frankfurts. Bereits in den 1970er und 1980er Jahren entstanden, aus heutiger Sicht, kleinere Hochhäuser für Büronutzungen, die inzwischen im Schatten der zahlreichen Wolkenkratzer im Bankenviertel entlang der Mainzer Landstraße durchaus selbstbewusst mit ihrem eigenen Charme auftreten. Der nachfolgende Beitrag erzählt von dem zweiten Leben eines 11-geschossigen Bürohochhauses in der Hamburger Allee 16-18. Hochwertige Architektur mit urbanem Charakter Das zweite Leben eines Bürostandortes aus den 1960er Jahren Foto © Rainer Taepper
13 XXXXX zieglerarchitekten Zahlen – Daten – Fakten Bauherr: Westend Quartier GmbH, Frankfurt am Main Architektur: zieglerarchitekten Prof. Dr. Alexander Ziegler, Frankfurt am Main Bruttogeschossfläche: ca. 7.500 m² Fertigstellung: 2024 Das Ende der 1960er Jahre errichtete Gebäude liegt zentral in Bockenheim in der Nähe zur Messe und dem Frankfurter Westend. Bis zum Verkauf in Jahr 2013 wurde es als Bürostandort für einen Einzelnutzer betrieben. Bedingt durch einen größeren Sanierungsstau und im Hinblick auf die heutigen Anforderungen an eine flexiblere Nutzung und zeitgemäße Ausstattung erhielt der Architekt Prof. Dr. Alexander Ziegler aus Frankfurt den Auftrag, die integrierte Bestandsentwicklung zu planen und umzusetzen. Ziel war es, das Gebäude zukunftsfähig zu gestalten und somit eine zweite, wirtschaftlich erfolgreiche Immobilien-Lebensphase zu gewährleisten. Ein besonderes Augenmerk legte der Architekt auf die Themen ressourcenschonender Umgang mit dem Bestand, Flexibilität der Nutzung sowie Optimierung der Gebäudetechnik und Gebäudesicherheit. Nutzungsänderungen setzten sich wirtschaftlich nicht durch Im Vorfeld wurden von dem neuen Eigentümer, der Projektgesellschaft Westend Quartier GmbH und deren Geschäftsführer, Herr Gezer sowie dem Architekten Prof. Dr. Ziegler verschiedene Szenarien, wie die Nutzungsänderungen in ein Wohngebäude, Abriss und Neubau sowie Aufstockung des Bürogebäudes konzeptionell untersucht. Im Ergebnis wurden diese Ansätze jedoch als wirtschaftlich nicht tragfähig bewertet und demzufolge nicht weiterverfolgt. Erhalt der Bestandsmieterstrukturen, eine neue Marktfähigkeit mit optimaler Vermietbarkeit sowie die Nutzung von Wertsteigerungspotentialen durch Optimierung und Weiterentwicklung des Bestandes standen im Vordergrund und wurden sukzessive umgesetzt. Foto © Rainer Taepper
Im Detail gelang es zusammen mit der Frankfurter Bauaufsicht ein neues Brandschutzkonzept, basierend auf der 400 m²-Regelung, umzusetzen und somit eine kleinteiligere, flexible Vermietbarkeit zu erreichen. Die Grundrisse konnten nun auf die individuellen Mieteranforderungen angepasst werden. Haustechnische Anlagen, Ausstattung der Allgemein- und Mietbereiche wurden auf ein aktuelles, hochwertiges Niveau gebracht. Die mechanische Entrauchung der Tiefgarage konnte durch ein neues Lüftungskonzept in eine natürliche Entrauchung umgewandelt werden. Durch die bisher umgesetzten Baumaßnahmen und durch eine zunehmend neue Mieterstruktur ist das Bürogebäude wieder als attraktiver starker Standort nachgefragt. Neue Mieter Das französische Generalkonsulat konnte 2024 als neuer Mieter gewonnen werden. Prof. Dr. Alexander Ziegler berät und unterstützt in seiner Funktion als Architekt auch das französische Generalkonsulat länderübergreifend in der Schnittstelle Investor/Mieter bei Mieterausbau, Umzugsmanagement und Kommunikation. Durch die Bestandsentwicklung konnten die Zielvorstellungen des Investors optimal unterstützt werden. Unter Berücksichtigung der vorhandenen baulichen Strukturen und Ressourcen ist es gelungen, das Bürogebäude einer Vollvermietung zuzuführen. Infolgedessen wurde zum einen durch flexible Nutzungsmöglichkeiten die Nachvermietbarkeit verbessert und das Leerstandrisiko reduziert. Zum anderen die Rentabilität und den Marktwert der Immobilie gesichert. Aus dem Bestand entstand durch die konzeptionelle und bauliche Umsetzung eine wieder marktfähige Investitions- bzw. Bestandsimmobilie. Durch Implementierung einer natürlichen Tiefgaragen-Entrauchung und Rückbau der alten mechanischen Anlagen können die Nebenkosten signifikant reduziert werden. zieglerarchitekten Foto © Rainer Taepper Foto © Rainer Taepper 14
Projekt-Partner Elektrotechnik Neis GmbH, Linsengericht Westend Quartier GmbH, Frankfurt Wirth Klimatechnik GmbH, Wiesbaden zieglerarchitekten Nur zwei Stationen zum Hauptbahnhof Insgesamt entstanden so rund 7.500 m² ressourcenschonende Bruttogeschossfläche mit einer breitgefächerten Nutzung als Büroräume, Konsulat und als Arztpraxen. Mit dazu beigetragen hat sicherlich auch die sehr gute Mikrolage innerhalb Bockenheims. Vor der Liegenschaft hält direkt die Straßenbahn, die nur zwei Stationen vom Hauptbahnhof entfernt liegt. Auch per Individualverkehr ist die Adresse gut erreichbar mit einer Lage direkt hinter dem Zubringer zur Messe und zur Innenstadt. Eine gute Ausgangsbasis auf für eine zukünftig eventuell autofreie Innenstadt. Das Gebäude wird täglich von rund 1.000 Mitarbeitern oder Besuchern frequentiert. Der Zugang zu den elf Etagen erfolgt über einen repräsentativen Lobbybereich mit Empfang. Die Revitalisierung wurde in den letzten Jahren sukzessive bei laufendem Betrieb durchgeführt. Eine komplette Entmietung des Gebäudes konnte damit vermieden werden. Im Ergebnis spricht das revitalisierte Gebäude in Kombination mit der attraktiven Lage ein vielfältiges Mieterklientel an. Neben dem Französischen Generalkonsulat, der französischen Touristikförderung und der italienischen Handelskammer nutzen unter anderem auch Fachanwälte, Ärzte, Consultingunternehmen, IT-Spezialisten und ein indischer Pharmakonzern die Adresse für ihre Geschäftstätigkeit und Visitenkarte im Rhein-Main-Gebiet. Foto © Rainer Taepper Foto © Rainer Taepper 15
16 Fotos © Wirth Klimatechnik GmbH, Wiesbaden Wirth Klimatechnik GmbH Otto-von-Guericke-Ring 7 65205 Wiesbaden Telefon 06122/53375-0 Telefax 06122/53375-29 info@wirthklimatechnik.de www.wirthklimatechnik.de Bürogebäude Hamburger Allee, Frankfurt am Main Im Rahmen der Revitalisierung eines Bürogebäudes aus den 1960er Jahren haben wir moderne Klimageräte auf elf Etagen installiert – trotz geringer Deckenhöhen und eingeschränkter Anlieferungsmöglichkeiten. Die Geräte wurden über eine Dachluke eingebracht und exakt eingebaut. Heute sorgen individuell regelbare Klimazonen für zeitgemäßen Komfort und angenehme Arbeitsbedingungen mitten in Frankfurt. Die Zukunft der Gebäudetechnik entsteht dort, wo Handwerk auf Innovation trifft. Bei der Wirth Klimatechnik GmbH in Wiesbaden verstehen wir technische Gebäude-ausstattung als ganzheitliche Aufgabe – mit Fokus auf HKLS, MSR und Gebäudeautomation. Unsere Lösungen schaffen bundesweit effiziente und nachhaltige Gebäudetechnik in vielfältigen Einsatzbereichen mit hohen Anforderungen. Wir begleiten unsere Kunden von der Planung über den Anlagenbau bis zur Wartung und zum Service. Doch wir gehen einen Schritt weiter: Wir digitalisieren das Handwerk, nicht nur in der Theorie, sondern in der Praxis. Im Büro sorgen automatisierte Abläufe und intelligente Systeme für Effizienz und Übersicht. Auf der Baustelle ermöglichen digitale Projektstrukturen eine reibungslose Umsetzung. So entsteht Qualität, auf die sich alle Beteiligten verlassen können. In Workshops und Fachvorträgen geben wir unser Wissen weiter: Vom KI-Einstieg über Prozessautomatisierung bis hin zu konkreten Anwendungsbeispielen aus der Welt generativer Technologien – mit direktem Mehrwert für den Unternehmensalltag. Innovation durch KI und Digitalisierung im Handwerk
XXXXX Der Standort Frankfurt am Main gehört zu den internationalen Immobilien Hotspots Europas und den Top 7 Standorten in Deutschland Anzeigen Mehmet Gezer, Geschäftsführer der Westend Quartier GmbH aus Frankfurt am Main, entwickelt seit knapp 30 Jahren Projekte in Deutschland, vornehmlich im Rhein-Main-Gebiet, die sich durch eine langfristig gesicherte und stabile Rentabilität auszeichnen. Mit seinem aktuellen Projekt in der Hamburger Allee im Frankfurter Stadtteil Bockenheim wurde gezeigt, dass auch Bestandsimmobilien aus den 1960er Jahren ein spannendes, erfolgreiches zweites Immobilienleben führen können. Der Fokus der Bestandsentwicklung und Immobilienbewirtschaftung liegt dabei nicht auf dem Erzielen einer Maximalmiete, sondern auf einer langfristigen Mieterbindung mit der Bereitstellung von attraktiven Flächenaufteilungen, moderner Ausstattung und Gebäudetechnik, sowie hervorragender Verkehrsanbindung. Für weitere spannende Projektentwicklungen im Bereich Büro-, Wohnen-, oder Retail sucht das Team von Mehmet Gezer Bestandsobjekte zwischen ca. 9.000 m² und bis zu 15.000 m². Westend Quartier GmbH Hamburger Allee 26-28 60486 Frankfurt am Main Telefon 069/79588494 info@westendquartier.de www.westendquartier.de Foto © Westendquartier Langfristige Mieterbindung durch erfolgreiche Redevelopments 17 Elektrotechnik nach Maß SEIT MEHR ALS 30 JAHREN FÜR GEWERBE & INDUSTRIE Top Beratung Individuelle Lösungen Langfristige Betreuung info@elektrotechnik-neis.de www.elektrotechnik-neis.de zu zieglerarchitekten
XAXrcXhXiteXktur.SCHÖN Das fliegende Klassenzimmer von Breckenheim Schul- und Turnhallenbau in Wiesbaden Architektur.SCHÖN in Wiesbaden realisiert seit über 30 Jahren spannende, abwechslungsreiche Projekte in Wiesbaden und dem Rhein-Main Gebiet. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich Schul-, Sport- und Mensabauten, sowie dem Gewerbe- und Industriebau. Mit einem gewissen Stolz zieht das Planungsteam das Fazit, dass „Einmalkunden“ die Ausnahme sind. So auch die Stadt Wiesbaden, die neben dem Neubau der Grundschule Breckenheim auch die Dreifeldsporthalle für die Gerhart-Hauptmann-Schule mit dem Team von Architekur. SCHÖN entwickelte. Im gesamten Stadtgebiet und in den Vororten erneuert die Landeshauptstadt Schulen und schafft zeitgemäße und moderne Lern- und Begegnungsorte für SchülerInnen und Lehrpersonal. Foto © Architektur.SCHÖN, Wiesbaden
XXXXX Projekt-Partner K. Dörflinger Gesellschaft f. Elektroplanung mbH & Co. KG, Allendorf Stoffel Ingenieurbüro für Haustechnik, Heidesheim Neue Grundschule in Breckenheim Der Schulneubau der Grundschule Breckenheim entstand auf dem Gelände des ehemaligen Sportplatzes neben der Sport- und Kulturhalle des Ortes und nutzt das erhöht liegende Grundstück, das an Wohngebiete, Sportanlagen und die Karl-AlbertStraße grenzt. Seit ihrer Einweihung im vergangenen Jahr besuchen rund 200 SchülerInnen die Einrichtung, die neben dem Neubau auch einen Spiel- und Pausenhof sowie die Infrastruktur für Betreuungsangebote am Nachmittag und eine Schulmensa umfasst. Architekt Torsten Schön plante mit seinem Team einen winkelförmigen Baukörper, der den Schulhof wie einen schützenden Arm einrahmt und so den Schalleintrag in das angrenzende Wohngebiet reduziert. Als dritte Raumkante dient die Sport- und Kulturhalle, die den Lärm der nahegelegenen Autobahn A3 abschirmt. Das Schulgebäude ist teilunterkellert und in einem Teilbereich zweigeschossig errichtet; ein Aufzug gewährleistet die Barrierefreiheit. Während das Keller- und Erdgeschoss in konventioneller Massivbauweise entstanden, kam im Obergeschoss der nachhaltige Rohstoff Holz zum Einsatz. Die auskragende Decke auf dem Erdgeschoss des Schulneubaus erinnert an das „Fliegende Klassenzimmer“, dem Jugendbuchklassiker von Erich Kästner. Der Entwurf sieht im Erdgeschoss die Unterbringung der kompletten schulischen Verwaltung vor. Im Süden schließen sich die Mensa, sowie ein Musik- und Multifunktionsraum an, die durch bewegliche Trennwände zu einer Art Aula für schulische Veranstaltungen umgenutzt werden können. Im Querbau befindet sich mit direktem Außenzugang die Nachmittagsbetreuung. Dieser parallel zum Wohngebiet verlaufende, kürzere Gebäudewinkel wird eingeschossig ausgeführt, um eine adäquate Maßstäblichkeit zur Nachbarbebauung zu erreichen. Alle acht Klassenräume sind mit dazugehörigen Differenzierungsräumen in Ost-Westausrichtung im ersten Obergeschoss untergebracht. Erschlossen wird das Obergeschoss über ein helles, zentrales Treppenhaus mit barrierefreiem Aufzug. So wie beim Neubau größtenteils nachhaltige Baustoffe zum Tragen kamen, wird auch bei der Beheizung auf eine energiesparende Variante geachtet. Die Beheizung erfolgt durch eine Holzpellets-Anlage, die auch die angrenzende Sporthalle mitversorgt. Insgesamt entstand eine Nutzfläche von rund 2.600 m². Entgegen der üblichen Vorgehen, wurde bei dieser Baumaßnahme ein Generalunternehmer eingesetzt. Bauherr war die WiBau GmbH, ein kommunales Unternehmen im Bau- und FacilityManagement der Stadt Wiesbaden. Zahlen – Daten – Fakten Bauherr: Schulamt Wiesbaden / Wibau GmbH Architektur Leistungsphasen 1–7 und 8 anteilig: Architektur.SCHÖN, Wiesbaden Fertigstellung: 2024 Foto © Architektur.SCHÖN, Wiesbaden 19
20 Neubau der Dreifeldsporthalle sichert bedarfsgerechte Sportmöglichkeiten für mehrere Schulen Für die Landeshauptstadt Wiesbaden entwickelt die WiBau vor allem Schulbauten in Form von Betreibermodellen. Das Grundprinzip folgt der Öffentlich-Privaten-Partnerschaften (ÖPP). Die Aufgabe des privaten Partners übernimmt die WiBau. Damit erweitert die Stadt Wiesbaden ihre Möglichkeiten Bauaufgaben und Sanierungen umzusetzen, die sich nicht kurzfristig im investiven Haushalt abbilden lassen. Mit dem Spatenstich im Februar 2023 begann das Bauprojekt, das nun den umliegenden Schulen, darunter auch der Talentförderung der Elly-HeussSchule, moderne und bedarfsgerechte Sportmöglichkeiten bietet. Die neue Halle ersetzt die alte Zweifeldsporthalle und schafft erweiterte Kapazitäten für die Sportvereine im Stadtteil. Durch die Nähe zur Horst-Bundschuh-Sporthalle können künftig auch größere Turniere parallel durchgeführt werden. Die neue Sporthalle der Gerhart-HauptmannSchule besitzt eine moderne, gelochte Cortenstahl-Fassade, in die zahlreiche Piktogramme aus dem Sportbereich flächig eingearbeitet wurden.. Eine nachhaltige Photovoltaikanlage auf dem Dach sorgt für umweltfreundliche Energiegewinnung. Die große Tribüne macht die Halle ideal für Wettkämpfe und Veranstaltungen. Im Inneren sichert ein rund 140 m² großer Kraftraum gezieltes Athletiktraining und eine energieeffiziente LEDBeleuchtung schafft optimale Sichtverhältnisse. Der Parkettboden sorgt für eine vielseitige Nutzung der Sportfläche. Abgerundet wurde das Bauprojekt durch eine begrünte Außenanlage mit Außensportfläche, die das Umfeld optisch aufwertet und zusätzliche Aufenthaltsqualität schafft. Foto © Architektur.SCHÖN, Wiesbaden Foto © Architektur.SCHÖN, Wiesbaden
Projekt-Partner Grebner Bauphysik GmbH, Frankfurt a.M. Neucad GmbH & Co. KG, Cadolzburg Seis & Wölbert GmbH Schlosserei Metallbau, Halsenbach UR Uwe ries GaLaBau GmbH, Mainz - Kastel Architektur.SCHÖN Zahlen – Daten – Fakten Bauherr: Wiesbaden Sportamt / Wibau Architektur Leistungsphasen 1–7 und 8 anteilig: Architektur.SCHÖN, Wiesbaden Fertigstellung: 2024 an. Im angrenzenden eingeschossigen Gebäudeteil finden die Technikräume, der Sozialraum des Hausmeisters, sowie eine weitere WC-Anlage Platz. Die Sportler erreichen über einen separaten Eingang mit Aufzug die Räume im Obergeschoss. Die innere Gebäudeorganisation sieht eine offene Galerie bei den Umkleiden mit dazu gehörigen Waschräumen vor. Ein großer Kraftraum, eine behindertengerechte Umkleide, sowie die Lehrerumkleiden sind ebenfalls im Obergeschoss angeordnet. Direkter baulicher Anschluss an ein Parkhaus Der Entwurfsansatz sieht vor, dass die Dreifeldhalle direkt an der Außenwand des gleichzeitig errichteten, neuen Quartier-Parkhauses mit 420 KFZ-Stellplätzen errichtet wird. Ein kleiner Vorplatz im Osten erschließt das Gebäude. Über ein großes Eingangsfoyer mit Gastronomie und WC-Anlagen wird die Turnhalle ebenerdig erschlossen. Die Turnhalle verfügt über eine Teleskoptribüne, die für 640 Personen Platz bietet. Zwei große Geräteräume, sowie der Regie- und Schiedsrichterraum schließen sich im Süden an das Spielfeld Foto © Architektur.SCHÖN, Wiesbaden Foto © Architektur.SCHÖN, Wiesbaden
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23 PROJEKTPLANUNG. VON PROFIS. FÜR PROFIS. Ohne Strom geht nichts. Erfolgreiche Bauprojekte basieren auf einer grundlegenden und fundierten Planung der Elektroinstallationen. Von der Vorplanung bis zur Umsetzungsplanung – wir stellen uns allen spannungsreichen Aufgaben. Bahnhofstraße 1 · 56370 Allendorf Telefon 06486 778 0 info@elektroplanung-doerflinger.de www.elektroplanung-doerflinger.de Tower 185 Frankfurt/Main Fördertechnik Netzwerktechnik Stark- und Schwachstrom Metallbau aus Leidenschaft / Aluminiumfassaden / Vordächer / Wintergärten / Türanlagen Am Eichelgärtchen 4a · 56283 Halsenbach Telefon 06747/9333-0 · Telefax 06747/933339 info@seis-woelbert.de · www.seis-woelbert.de Unser Partner: / Fenstersysteme / Brandschutz / Stahltreppen / Stahlgeländer Darmstädter Landstraße 110 · 60598 Frankfurt a. M. · Telefon 0 69/9593215-0 info@grebner-bauphysik.de · www.grebner-bauphysik.de Nachhaltigkeit Arbeitsplatz Gutachten Schallschutz und Raumakustik Thermische Bauphysik Zertifizierungen Schallimmissionsschutz KOMPETENZ UND ERFAHRUNG AUS EINER HAND – WIR HABEN ALLES IM BLICK Anzeigen zu Architektur.SCHÖN
XPaXnXkXraXtz + Partner Architekten mbB Die Stadt Wächtersbach liebt ihre historischen Gebäude Bobbycar trifft im Alten Amtsgericht auf Rollator und Schloss Wächtersbach wird neues Rathaus Zahlen – Daten – Fakten Bauherr: Magistrat der Stadt Wächtersbach Bürgermeister Andreas Weiher, Wächtersbach Architektur: Pankratz + Partner I Architekten mbB, Petersberg Fertigstellung: 2024 2016 wurde die historische Altstadt von Wächtersbach in das Städtebauförderprogramm Stadtumbau aufgenommen, um sie zu revitalisieren. Seit 2020 entwickelte sich daraus das 3-Punkte-Programm „Sozialer Zusammenhalt“, „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ und „Lebendige Zentren“. Zudem liegt in der Kommune der Anteil der älteren Bevölkerung im Stadtumbaugebiet deutlicher höher, als in den umliegenden Ortsteilen, ebenso der Anteil der BewohnerInnnen mit Migrationshintergrund. Was lag da näher als ein „Haus für Jung und Alt“ einzurichten? Mit der Sanierung historischer Gebäude hatte die Stadt bereits Erfahrung, wurde doch einige Jahre zuvor aus dem unter Denkmalschutz stehenden Schloss das neue Rathaus. Beide Projekte stellt der nachfolgende „Ausflug“ nach Wächtersbach vor. Soziale Integration im Alten Amtsgericht in Wächtersbach Die Liegenschaft des Alten Amtsgerichts befindet sich in der Altstadt von Wächtersbach und wurde 2016 von der Stadt mit dem Ziel der Etablierung einer langfristigen sozialen Nutzung erworben. Die Immobilie besteht aus einem als Gericht genutzten Hauptgebäude aus dem Jahr 1855 mit einem zweigeschossigen Anbau um etwa 1900, in dem Gefängniszellen untergebracht waren, sowie Frei- und Grünflächen. Da die Gebäude unter Denkmalschutz stehen und für die neue Nutzung barrierefrei und energetisch saniert werden mussten, war eine intensive Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen erforderlich. Auf Grund des demografischen Wandels besteht in der Kernstadt eine hohe Nachfrage nach Senioren- und Pflegeeinrichtungen, sowie auch nach Angeboten zur Kinderbetreuung. Somit entwickelte sich die Idee des „Hauses für Jung und Alt“. Mit der Umnutzung des Alten Amtsgerichts werden damit unterschiedliche Bedürfnisse aus der direkten Nachbarschaft bedient. Vor Nutzung der Räumlichkeiten wurde das Alte Amtsgericht kernsaniert und energetisch ertüchtigt, die Räume an die neuen Nutzungen angepasst, die Gebäudetechnik modernisiert und Barrierefreiheit im ganzen Gebäude, unter anderem durch einen Aufzug, hergestellt. Jedes Geschoss hat nun eine nutzbare Fläche von rund 450 m². Foto © Pankratz + Partner I Architekten mbB Foto © Pankratz + Partner I Architekten mbB Foto © Pankratz + Partner I Architekten mbB 24
XXXXX Pankratz + Partner Architekten mbB Projekt-Partner Holzbau Gutmann GmbH, Hilders Ost Holzfenster GmbH, Gründau Tischlerei Scheidt me. Stefan Scheidt, Linsengericht Im Erdgeschoss die Kinder, im Obergeschoss die Senioren Das komplette Erdgeschoss des Hauptgebäudes wird durch den Kindergarten mit drei U3-Gruppen à 12 Kinder genutzt. Für zwei Gruppen wurde zudem ein eingeschossiger Ergänzungsneubau von rund 150 m² Fläche errichtet. Er hilft, die Platzansprüche optimal zu erfüllen. Im Obergeschoss ist die Tagespflege für 15 bis 20 SeniorInnen unter anderem auch für Demenzerkrankte, eingerichtet. Dabei wurden die Räume und Fenster im ehemaligen Gefängnistrakt vergrößert, um eine freundlichere und hellere Atmosphäre zu schaffen. Den SeniorInnen steht auch die Dachterrasse auf dem Ergänzungsbau zur Verfügung. Das große Außengelände wird als attraktiver Garten gestaltet und schafft so Begegnungsmöglichkeiten für die Kinder und Nutzer der Tagespflege. Die Neugestaltung der Grünflächen strahlt zudem auf die Umgebung aus und wertet die Qualität des öffentlichen Raums auf. Das Projekt wurde mit Bundesmitteln aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ gefördert und 2024 fertiggestellt. Durch die zentrale Lage im Stadtkern ist die Umnutzung des Alten Amtsgerichts ein wichtiger Bestandteil der Foto © Dachdecker Lang, Sven Hartmann Foto © Pankratz + Partner I Architekten mbB Gesamtmaßnahme des Stadtumbauprogramms. Mit der Sanierung und Umnutzung des denkmalgeschützten Gebäudes wurde auch der Erhalt der Bausubstanz gesichert und ein Beitrag zur ressourcenschonenden Innenentwicklung geleistet. Nachhaltigkeit, sowohl in der Nutzung der Einrichtung, in der Erhaltung der Bausubstanz als auch in der Ökologie, spielten bei den Planungen eine wichtige Rolle. Im Rahmen des Planungsprozesses fanden zahlreiche Beteiligungsformate unter Mitwirkung interessierter BürgerInnen statt. Die Architektur des Gebäudes und die Gestaltung des Gartens bilden eine Kulisse, die sich mittlerweile generationsübergreifend mit Leben gefüllt hat. Auch das Stadtarchiv Wächtersbach hat nun seine neue Heimat im Alten Amtsgericht gefunden. Zusätzlich sind im Obergeschoss mehrere Büro- und Wohnräume entstanden. 25
Zahlen – Daten – Fakten Bauherr: Magistrat der Stadt Wächtersbach Bürgermeister Andreas Weiher, Wächtersbach Architektur: Arbeitsgemeinschaft Architekt von Soden, Nordheim v.d.Rhön und Pankratz + Partner I Architekten mbB, Petersberg Fertigstellung: 2020 Pankratz + Partner Architekten mbB Denkmalgerechte Instandsetzung und Umnutzung des Schlosses Wächtersbach Seit über fünf Jahren wird das sanierte Schloss Wächtersbach nun mit neuem Leben gefüllt, ist mit der Stadtverwaltung der Mittelpunkt für viele BürgerInnen und wurde somit zum neuen eindrucksvollen Wahrzeichen der Stadt. Der Weg zur offiziellen Rathausadresse „Schloss 1“ war weit. Neben bedeutsamen archäologischen Funden, wie zum Beispiel Konsolsteinen einer früheren Zugbrücke, den Fundamenten des Bergfrieds, zuvor überbauten Kastellmauern mit Putz und Malerei, kamen auch umfangreiche Bauschäden und hausschwammbefallene Decken zu Tage, die denkmalgerecht saniert werden mussten. Ursprung des Schlosses Das weitgehend aus dem 15. Jahrhundert stammende Schloss ist eines von über 240 Projekten, welches die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von LottoHessen fördern konnte. In seiner wechselvollen Geschichte war die einstmalige Burg Residenzschloss der Fürsten von Ysenburg bis zum Großbrand 1939, nach dem Wiederaufbau Verwaltungsgebäude, nach dem Krieg behelfsweise Alten- und Pflegeheim, Förderschule für Spätaussiedler und Internat des Deutschen Entwicklungsdienstes bis 1977. Zuletzt stand es für bald 40 Jahre leer und verfiel zusehends, bis es auf Initiative des Landesamts für Denkmalpflege Hessen von einem Investor und nachfolgend von der Stadt Wächtersbach erworben und gerettet wurde. Die dreigeschossige Vierflügelanlage mit zwei von Welschen Hauben bekrönten Ecktürmen umrahmt einen nahezu quadratischen Innenhof. Den Putzbau gliedern im Erd- und ersten Obergeschoss symmetrisch angeordnete, von Natursteingewänden gerahmte Zwillingsfenster, im zweiten Obergeschoss wurden Hochrechteckfenster eingebaut. In den Ecken haben sich Grundmauern aus romanischer Zeit erhalten. Die Anlage wurde einst in vier Phasen ausgebaut. Über dem hochrechteckigen, zweiflügeligen Eingangsportal sind die Wappen der Ysenburger Fürstenfamilie angebracht. Rettung des Schlosses Auf Initiative des Ersten Stadtrates Andreas Weiher und des Kreisbauamtes wurde 2010 mit Einschaltung des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen (LfDH), ein Auftrag zu einer Studie an das Architekturbüro Müller + von Soden aus Fulda vergeben. Die Zielsetzung war, ein Konzept zur Sicherung des Gebäudes vor weiterem Verfall und zur Wiederherstellung und Wiederbelebung von Schloss und Schlossareal zu entwickeln. Foto: © Pankratz + Partner I Architekten mbB Foto: © Pankratz + Partner I Architekten mbB Vorher 26
Projekt-Partner Hodes-Bau GmbH & Co. KG, Fulda Lang Bedachungen GmbH & Co. KG, Großenlüder Ost Holzfenster GmbH, Gründau rauschenberg ingenieure gmbh, Burghaun Tischlerei Thomas Maul GmbH & Co. KG, Freiensteinau Pankratz + Partner Architekten mbB Die Architekten konnten mit ihrem Konzept, im Schloss das Rathaus der Stadt unterzubringen und dabei zugleich das Gebäude denkmalgerecht instandzusetzen, die politisch Verantwortlichen überzeugen. Die Übernahme durch die Familie Bruch (Firma Globus) markierte 2013 einen Meilenstein. Der Investor legte von Beginn an Wert auf zusätzliche gastronomische und kulturelle Nutzungsmöglichkeiten für die Wächtersbacher Bürgerschaft. Ab 2014 starteten die Sicherungsmaßnahmen, Entrümpelungen und Teilentkernungsarbeiten unter Federführung der Architekten-Arbeitsgemeinschaft von Soden und Pankratz + Partner Architekten. 2015 übernahm die Stadt als zukünftige Nutzerin das Projekt und erwarb das Schloss mit Schlosspark, während sie im Gegenzug das bisherige sanierungsbedürftige Rathaus in der Main-Kinzig-Straße (Gewerbegebiet) an die Firma Globus veräußerte. Ein Jahr später gelingt es der Stadt auch das Areal der vormaligen Schlossbrauerei der Fürsten von Ysenburg mitsamt dem Schlossvorplatz zu erwerben. Die Entwurfsplanungen sahen auch die Erweiterung um einen Stadtsaal im zweiten Obergeschoss, sowie die Einbeziehung von Dach- und Kellergeschoss in die zukünftige Nutzung mit vor. Die Baumaßnahme mit vielfältigen Abbruch- und Freilegungsarbeiten wurde begleitet von umfangreichen archäologischen und bauhistorischen Untersuchungen. Zum Bauumfang gehörten unter anderem folgende Einzelmaßnahmen: Sanierung und Restaurierung der Fassaden, Deckenerneuerungen, statische Sicherung der großen freitragenden Holztreppe, Dacherneuerung, Dämm- und Putzarbeiten, Herstellung der Raumaufteilung zur neuen Nutzung, Bühnentechnik im neuen Stadtsaal, Medientechnik im gesamten Gebäude, Einbau von Lüftungsanlagen, Entwicklung eines Gastronomiebereiches, Aufzugseinbau für barrierefreien Zugang, Umsetzung moderner Brandschutzkonzepte mit neuen Rettungswegen unter Erhalt und Inwertsetzung der historischen Bausubstanz. Mit der Schlosssanierung verbunden war auch der Abriss des großen Sudhauses und der Gärkelleranlage im ehemaligen Marstall zur Rückgewinnung der ursprünglichen Größe des Schlosshofes. Die Maßnahme wurde als Leuchtturmprojekt durch Land und Bund aus verschiedenen Förderprogrammen großzügig unterstützt und im Jahr 2023 mit dem Hessischen Denkmalpreis ausgezeichnet. Foto: © Pankratz + Partner I Architekten mbB Foto: © SCHOEBO AIR, Horst Schönebeck 27
Tischlerei Scheidt me. Stefan Scheidt Altenhasslauer Straße 25 63589 Linsengericht-Geislitz Telefon 06051 / 619557 tischlerei-scheidt@gmx.de Möbelbau Innenausbau BEDACHUNGEN GmbH & Co. KG Dächer Fassaden Abdichtungen Schieferarbeiten Holzbauarbeiten Spenglerarbeiten Industriestraße 11 36137 Großenlüder Tel. 06648/95200 www.dach-lang.de • IHR PROFI FÜR DAS BESONDERE DACH • QUALITÄT • TRADITION • INNOVATION 28 Anzeigen zu Pankratz + Partner Architekten mbB
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XMXuXndXSXArchitekten BDA Die Projekte aus einem anderen Blickwinkel sehen Vertrauensvolles Verhältnis zwischen Bauherren und Planer Zahlen – Daten – Fakten Bauherr: privat Architektur: MundS Architekten BDA, Mainz Bruttogeschossfläche: ca. 550 m² Fertigstellung: 2023 Projekt-Partner Krusius Fußböden GmbH, Budenheim Ein Architekt stellt seine Auftraggeber in der Regel vor eine ganze Reihe von Entscheidungen. Viele davon berühren so sensible Themen wie Privatsphäre oder den Finanzierungsrahmen. Ehrliches Rechnen und nüchternes Entscheiden fällt den Bauherren dabei oftmals schwer. Umso wichtiger ist es, dass die Planer die Fähigkeit besitzen, sich in den Auftraggeber hineinzuversetzen, um das Projekt durch dessen Augen zu sehen. Das Team von Evaggelos Melachrinos und Fabian Schlitt von munds-architekten aus Mainz beweist mit den nachfolgend vorgestellten privaten Bauvorhaben, dass ästhetisch ansprechende Architektur und wirtschaftliches Bauen nicht im Widerspruch zueinanderstehen müssen. Mehrfamilienhaus (Haus W) mit drei unterschiedlichen Grundrissen Durch die Hanglage des Grundstücks und die Satteldachform entstehen drei völlig unterschiedliche Grundrisse: Eine Maisonette mit Luftraum im Erdgeschoss, eine Etagenwohnung im Obergeschoss und eine Dachgeschosswohnung mit charakteristischen Dachschrägen. Die Wohnungen sind zum Garten orientiert, wo die versetzt angeordneten Balkone ein spielerisch tanzendes Fassadenbild schaffen. Der Luftraum vom Erdgeschoss zum Gartengeschoss schafft eine großzügige Geste und einzigartige Qualität für die untere Wohnung. Durch die Dachschrägen entsteht dagegen in der obersten Wohnung ein Gefühl von Weite und Großzügigkeit. Die Fassade unterliegt einem strengen Raster aus rechteckigen Feldern, die dem Grundriss folgend mal als Fenster, mal als Putzfeld ausgebildet wurden. Foto © Maximilian Wulf Foto © Maximilian Wulf Foto © Maximilian Wulf 30
XXXXX MundS Architekten BDA Zahlen – Daten – Fakten Bauherr: privat Architektur: MundS Architekten BDA, Mainz Bruttogeschossfläche: ca. 950 m² Fertigstellung: 2024 Projekt-Partner Krusius Fußböden GmbH, Budenheim Kuhn und Sohn GmbH & Co.KG, Wallertheim Neuhäuser Qualitätsdächer GmbH, Mainz Mehrfamilienhaus (K94) in Darmstadt als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart Auf dem Grundstück in prominenter Lage in Darmstadt sollte der Neubau eines Mehrfamilienhauses neben einem denkmalgeschützten Altbau errichtet werden. Der Entwurf des Neubaus mit insgesamt sechs Wohneinheiten besteht aus zwei Baukörpern mit Satteldach, die durch ein gemeinsames Treppenhaus mit Flachdach verbunden sind. Besonderes Augenmerk wurde auf die Abstimmung der Fassadengestaltung zwischen Neu- und Altbau gelegt, um eine harmonische Integration in die bestehende Bebauung zu gewährleisten. Historische Elemente und Details des Altbaus, beispielsweise die Fensterfaschen, werden vom Neubau in moderner Form zitiert und schlagen so die Brücke zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Das Treppenhaus wird als Einschnürung und damit Unterteilung des Neubaus inszeniert. In den Wohnungen sind die zentral angeordneten Wohnzimmer durchgesteckt, das heißt zweiseitig belichtet. Hierdurch entstehen eine angenehme Großzügigkeit und Helligkeit, die die Wohnzimmer zum Herzstück und Mittelpunkt der Wohnung machen. Bei den beiden Wohneinheiten im Dachgeschoss wird durch die hohe Decke unter dem Dach ein noch einmal gesteigertes Raumgefühl erzielt, so dass eine Qualität entsteht, die in einem Mehrfamilienhaus so nicht zu erwarten ist. Foto © Maximilian Wulf Foto © Maximilian Wulf Foto © Maximilian Wulf 31
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